Digitale Spiegelreflexkameras vor Weihnachten auf dem Prüfstand

Gute Geschenke: Fünf DSLR-Kits für Einsteiger im Test

Gute Geschenke: Fünf DSLR-Kits für Einsteiger im Test Weihnachten naht und damit auch die Suche nach dem richtigen Geschenk. Auf vielen Wunschzetteln stehen digitale Spiegelreflexkameras. Netzwelt hat rechtzeitig vor dem Fest fünf Kits mit je einer Kamera und einem Objektiv getestet. Die Sets sind für Einsteiger geeignet und online für unter 500 Euro zu haben.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Zum Vergleichstest traten an:
  2. 2Preis
  3. 3Größe und Gewicht
  4. 4Bedienung
  5. 5Live View
  6. 6Bildstabilisator
  7. 7Schutz vor Staub und Spritzwasser
  8. 8Speichermedium
  9. 9Energieversorgung
  10. 10Belichtungszeit
  11. ...aufklappen
  12. 11Bild- und Dateiformate
  13. 12Auflösung
  14. 13Zubehör / Systemgröße
  15. 14Wo kaufen?
  16. 15Tabelle: Übersicht der Testkandidaten

Die gute Nachricht vorweg: Keine Kamera hat im Test versagt. Den Ausschlag für die Kaufentscheidung können also einzelne Ausstattungsmerkmale geben. Angefangen vom Preis über die verwendeten Speicherkarten bis hin zur maximal möglichen Belichtungszeit.

Zum Vergleichstest traten an:

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Preis

Alle fünf von netzwelt getesteten Kits erhält man zu Straßenpreisen von unter 500 und teilweise auch für unter 400 Euro. Das günstigste Kit ist die Olympus E-420 mit einem Objektiv mit einer Brennweite von 14 bis 42 Millimetern, die man aktuell bereits ab etwa 360 Euro bekommt. Am teuersten ist die Sony Alpha 350 mit einem 18-bis-70-Millimeter-Objektiv. Sie kostet derzeit rund 520 Euro. Für ungefähr 90 Euro weniger erhält man die Alpha 300 von Sony. Der einzige Unterschied ist, dass sie eine Auflösung von zehn Megapixeln hat. Der Bildsensor der Alpha 350 liefert 14 Megapixel. Von jeder Kamera gibt es auch noch weitere Kits, die von den Herstellern und verschiedenen Händlern geschnürt werden. Sie enthalten teilweise auch Objektive von Drittanbietern wie Sigma oder Tamron.

5 dslr kits test
Von links nach rechts: Canon EOS 1000D, Pentax K200D, Nikon D60, Sony Alpha 350 und Olympus E-420.

Größe und Gewicht

Je nach Verwendungszweck und Transportmöglichkeiten spielen die Größe und das Gewicht der Kamera eine wichtige Rolle. Mit dem Objektiv aus dem von netzwelt getesteten Kit wiegen die Spiegelreflexkameras zwischen 647 und 981 Gramm. Die schwerste Kamera ist die Pentax K200D, die leichteste und kleinste die Olympus E-420. Vor allem Personen mit besonders großen oder besonders kleinen Händen sollten die gewünschte Kamera vor dem Kauf mindestens einmal in der Hand gehalten haben. Nicht dass sie sich unterm Weihnachtsbaum als zu groß oder zu klein entpuppt.

Bedienung

Digitale Spiegelreflexkameras sind keine Kameras für ein dauerhafte Bedienung mit einer Hand. Jede Kamera weist in der Bedienung Eigenarten auf, insgesamt kann man aber sagen, das nach einer kurzen Eingewöhnung sich jede der hier vorgestellten Kameras gut bedienen lässt.

Live View

Der Live View-Modus ist inzwischen auch bei Spiegelreflexkameras weit verbreitet. Ist er aktiviert wird das Sucherbild live auf dem rückseitigen Display der Kamera angezeigt. Da er nicht nur Vorteile bietet, sondern auch die Auslöseverzögerung vergrößert und der Stromverbrauch erhöht, ist er nicht für jeden wichtig. In den Genuss des Komforts eines Live View-Modus kommen Käufer der Kameras von Canon, Olympus und Sony.

Bildstabilisator

Bildstabilisatoren sind praktisch. Sie ermöglichen es dem Fotografen, ein scharfes Bild auch bei schlechten Lichtverhältnissen aus der Hand aufzunehmen. Den Zeitgewinn für Aufnahmen ohne Verwacklungen geben die Hersteller mit drei bis vier Belichtungsstufen an. Während Sony und Pentax den Bildstabilisator in die Kamera einbauen, sitzt er bei Canon und Nikon in ausgewählten Objektiven. Bei Olympus müsste man statt der E-420 zur E-520 greifen.

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