AV Comparatives überprüft die Ressourcenbelastung

Vergleichstest: Wie Virenscanner das System ausbremsen

Vergleichstest: Wie Virenscanner das System ausbremsen Für viele Benutzer ist nicht nur die Sicherheit einer Antiviren-Software wichtig, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der sie arbeitet. Aus diesem Grund hat das unabhängige Testlabor AV Comparatives analysiert, wie stark sich Sicherheits-Programme auf die Leistung des Computers auswirken.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Konflikt: Sicherheit vs. Leistung
  2. 2Antiviren-Programme im Vergleich
  3. 3Problemkind: Langsamer Systemstart
  4. 4Ergebnisse nur bedingt aussagekräftig

Konflikt: Sicherheit vs. Leistung

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Auf den Schutz, welchen Virenscanner und Firewall bieten können, möchte kaum ein Anwender verzichten. Doch bremsen die Scanvorgänge das System aus, tritt schnell Ungeduld auf: Damit der PC flotter arbeitet, wird das Sicherheits-Programm gerne deaktiviert - mit fatalen Folgen für den Schutz des Systems. Damit eine Antiviren-Software nicht nur aufgrund ihrer Entdeckungsrate von Viren beurteilt wird, hat AV Comparatives 16 Programme in einem Vergleichstest überprüft.

Dabei wurde die jeweilige Software einmal mit den Standard-Einstellungen und einmal im Modus mit der höchsten Sicherheit eingerichtet und ein kompletter Systemscan durchgeführt. Hierbei hat AV Comparatives gemessen, wie stark sich die Leistung des PCs verschlechtert. Auch die Zeit für Start und Herunterfahren des Betriebssystems wurden analysiert.

Dass eine Verlangsamung sowohl beim Start als auch im laufenden Betrieb stattfindet, liegt an der Funktionsweise von Antiviren-Software. Dateien und die Änderungen, die sie vornehmen wollen, werden erst vom jeweiligen Programm überprüft - das kostet Rechenzeit. Und da die Sicherheits-Tools sehr tief im Betriebssystem arbeiten müssen, um effektiv schützen zu können, verlangsamen sie auch Start und Herunterfahren merklich.

Antiviren-Programme im Vergleich

Für den Vergleichstest hat AV Comparatives die 16 Programme gegenübergestellt, die sich auch in vorangegangen Tests messen mussten. Als Plattform diente ein Intel Core 2 Duo 8400 mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, das Betriebssystem war Windows XP Professional mit Service Pack 3. Hier die Ergebnisse:

Programm Version default maximal
ESET NOD32 Antivirus 3.0.669.0 22 % 22 %
Symantec Norton Anti-Virus 16.0.0.125 23 % 27 %
VBA32 Scanner for Windows 3.12.8.2 22 % 40 %
BitDefender Anti-Virus 2008 Professional Plus 11.0.17 22 % 47 %
avast! Professional Edition 4.8.1229 33 % 36 %
McAfee VirusScan Plus 12.1.110 37 % 37 %
Microsoft Live OneCare 2.5.2900.03 40 % 40 %
G DATA AntiVirusKit (AVK) 2008 19.0.0.49 31 % 54 %
Norman Antivirus & Anti-Spyware 7.10 43 % 43 %
Kaspersky Anti-Virus 8.0.0.454 42 % 47 %
AVIRA AntiVir Premium 8.1.0.362 32 % 63 %
AVG Anti-Virus 8.0.156 47 % 66 %
eScan Anti-Virus 9.0.824.217 38 % 110 %
Sophos Endpoint Protection 7.5.1 57 % 117 %
TrustPort Antivirus 2.8.0.3006 76 % > 300 %
F-Secure Anti-Virus 2008 9.00.148 120 % > 300 %

*In der Spalte "default" ist die Verlangsamung zu sehen, die bei den als Standard eingestellten Sicherheits-Funktionen auftriff. "Maximal" beziffert die Ausbremsung, wenn die höchstmögliche Sicherheit bei der Software aktiviert wird.

>>> Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die Virenscanner in einzelnen Kategorien abgeschnitten haben.

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Leider sagt der Test und das neue Logo nichts aus. Denn: was hilft mir ein Virenscanner mit A+ Wertung, wenn er keine Viren findet ? Bzw. was hilft mir ein Scanner von Heute, wenn er die Viren...

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