Eigene All-in-One PCs mit Touchscreen von Acer und Lenovo erwartet
All-in-One PC mit Touchscreen: Asus Eee Top wird erwachsen
Einen Tag nachdem Konkurrent MSI seinen All-in-One PC Neton vorgestellt hat, kündigt der südkoreanische Computerhersteller Asus auch für seinen All-in-One PC mit Touchscreen, den Eee Top, größere Modelle an. Sie sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2009 und damit rechtzeitig vor der Veröffentlichung von Windows 7, das Touchscreens unterstützt, auf den Markt kommen.
Bei ihrer Meldung von Eee Top-Modellen mit Bilddiagonalen von 20 und 22 Zoll beruft sich die taiwanische Onlinezeitung Digitimes auf Quellen aus der Industrie. Die Geräte lasse Asus wahrscheinlich wie schon das kleine Modell mit einem 15,6 Zoll großen Display in den Fabriken von Quanta Computer bauen.
Laut Jonney Shih, dem Vorstandsvorsitzenden von Asus, plant der Computerhersteller in zwei Jahren insgesamt fünf Millionen Eee Tops in unterschiedlichen Größen zu verkaufen. Marktkenner gehen laut Digitimes davon aus, dass auch die Computerhersteller Acer und Lenovo im kommenden Jahr eigene All-in-On PCs auf den Markt bringen werden.
Der Eee Top von Asus wird in Schwarz und Weiß verfügbar sein. Tastatur und Maus gehören zum Lieferumfang. Ein optisches Laufwerk fehlt.
In Deutschland hat Asus den Verkaufsbeginn für den kleinen Eee Top für Ende November 2008 angekündigt. Der Preis soll zwischen 499 und 599 Euro liegen und damit deutlich unter dem Preis eines in eine ähnliche Geräteklasse gehörenden iMacs von Apple. In Taiwan hat der Verkauf am gestrigen Donnerstag begonnen.
Durchbruch für Touchscreens dank Windows 7
Ende 2009 wird die Veröffentlichung des neuen Betriebssystems von Microsoft, Windows 7, erwartet. Mit ihm und Geräten wie dem Asus Eee Top dürften Touchscreens zur Normalität in Personal Computern werden. Der All-in-One PC ist auch für Privatanwender erschwinglich und dürfte somit sowohl zur Verbreitung von Touchscreens als von auch von Windows 7 beitragen - sobald es denn fertig ist.

Die nächste Generation des EeePC soll nicht nur größer werden, sondern auch einen Touchscreen erhalten. Dies vermeldet die taiwanische Website Digitimes unter Berufung auf Kevin Lin, Vizepräsident der Vertriebsabteilung von Asus.
Ab dem 3. Juni 2008 beginnt Asus den Verkauf des EeePC 901. Die besser ausgestattete Variante des EeePC 900 wird aber vorerst nicht in Deutschland zu kaufen sein. Geduld wird mit dem neuen Atom-Prozessor von Intel, Bluetooth und etwas Metall belohnt.
Windows 7, das neue Betriebssystem von Microsoft, soll die Eingabe von Befehlen per Hand über den Monitor beherrschen. Monitor- und Laptop-Hersteller arbeiten bereits fieberhaft an entsprechenden Geräten. Asus könnte schon Anfang 2009 ein passendes Notebook auf den Markt bringen.
Der südkoreanische Technikhersteller MSI präsentiert mit der Neton-Serie All-in-One PCs mit Touchscreen in drei verschiedenen Größen. Das Spitzenmodell bietet bei 22 Zoll eine Full-HD-Auflösung und kann mit einem Blu-ray-Player ab Werk ausgestattet werden.
Nvidia rührt seit Monaten die Werbetrommel für günstige Rechner auf Basis der Ion-Plattform. Der Grafikchip verfügt über genügend Leistung um Full-HD-Material ruckelfrei wiederzugeben. Selbiges behauptet nun auch Asus mit der neuen Generation der Eee Box. Der Hersteller schickt den Intel GMA950 Grafikchip in Rente und verbaut eine ATI Mobility Radeon HD3450 mit dediziertem 256-Megabyte-Speicher.
Ab heute steht das neue Modell aus Asus' "EEE Top"-Serie zum Verkauf. Der All-In-One-Rechner trägt die Bezeichnung ET2203T, dank 22-Zoll-Touchscreen und Multimedia-Grafikkarte eignet sich das Gerät bestens zur Wiedergabe von hochauflösendem Filmmaterial.
Asus plant ein direktes Konkurrenz-Gerät zu Apples iPad. Der taiwanische Hardware-Hersteller will bereits im Sommer 2010 einen Tablet-PC mit dem Namen Eee Pad auf den Markt bringen.





