Kein Spiegel, aber Wechselobjektive: Panasonic G1 im Test
Testbilder
Bis zu einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 ist die Bildqualität der Panasonic G1 sehr gut. Erst bei ISO 800 setzt leichtes Rauschen ein, das aber selbst bei ISO 1600 nicht stark stört, wenn man das Bild nicht in Originalgröße betrachtet. Angesichts einer Auflösung von zwölf Megapixeln oder 4.000 x 3.000 Pixeln wird dies eher selten der Fall sein. Auf den meisten Wiedergabegeräten wird man eine verkleinerte Darstellung erhalten. Erst bei ISO 3200 ist das Bildrauschen so stark, dass dieses auch bei einer Verkleinerung des Bildes stört.
Der Blitz der G1 gibt keine Aufhellblitze ab. Im Dunkeln stellt die Kamera ihm nur ein rotes Hilfslicht zur Seite, um Objekte zu fokussieren. In unserem Test leuchtete der Blitz die Ecken der Aufnahmen nur unzureichend aus. Das Objektiv warf trotz seiner kurzen Abmessungen Schatten, wenn sich das Motiv nah an der Kamera befand. Über den Zubehörschuh lassen sich aber externe Blitzgeräte mit der G1 verwenden.
Panasonic Lumix DMC G1 Testbilder: London
Am Picadilly Circus hält die G1 bei ISO 400 die Leuchtreklame mit einer Belichtungszeit von 1/80 Sekunde auch aus der Hand scharf fest. Nur die Umgebung gerät etwas ins Dunkel.
Dank eines Stromkastens ist Big Ben trotz einer Belichtungszeit von 1/3 Sekunden nicht verwackelt.
Das "Eye of London" spiegelt sich in der Themse wieder. Mit einem Brückengeländer als Stativersatz hält sich die Unschärfe bei Belichtungszeit von einer 2/3 Sekunde in Grenzen.
Auch mit Blitz bleiben der angestrahlte Big Ben und seine Bewacher gut zu erkennen.
Panasonic verkauft die G1 im Kit mit einem Objektiv mit einer Brennweite von 14 bis 45 Millimetern für 749 Euro. Online ist sie derzeit nur bei wenigen Händlern zu bekommen. Der Preis für das von netzwelt getestete Set aus Kamera und einem Objektiv fällt im Netz auf bis zu 700 Euro. Für 1.049 Euro ergänzt Panansonic das Kit noch um ein Objektiv mit einer Brennweite von 45 bis 200 Millimetern.
Fazit
Panasonic liefert mit der G1 einen soliden Erstling ab, der ein ganz neues Gefühl des Fotografierens vermittelt. Trotz einer komplett neuen Technik weist die Kamera nur wenige Kinderkrankheiten auf. Wer es mit dem Kauf eilig hat, kann auch vor Weihnachten schon zugreifen. Alle anderen sollten noch auf einen Nachfolger warten, der dann hoffentlich komplett ohne Kinderkrankheiten wie dem fehlenden Film-Modus oder dem flackerndem Sucher auskommt. Anspruchsvolle Fotografen schreckt die noch sehr kleine Auswahl an Micro Four Thirds ab. Panasonic hat für die Zukunft aber weitere Modelle angekündigt und weist darauf hin, dass auch Objektive mit Four Thirds an der G1 verwendet werden können - sofern ein Adapter beim Anschluss hilft.
Vollautomatik: ISO 160, Blende 3.5, Belichtungszeit 1/30 Sekunde, Blitz ein
ISO-Reihe: ISO 100, 200, 400, 800, 1600, 3200, Zimmerbeleuchtung, unterschiedliche Blenden und Belichtungszeiten, Blitz aus

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Es ist viele Kleinigkeiten wo man sich früher und später sich Ärgern wird. Die Bild sind ein Tick Dunkler. Der JPEG ist Schrott. Panasonic macht super 3 CCD Camcorders. Panasonic macht Super...