Die erste Digitalkamera ihrer Art hat erstaunlich wenig Kinderkrankheiten
Kein Spiegel, aber Wechselobjektive: Panasonic G1 im Test
Mit der Digitalkamera Lumix DMC G1 betritt Panasonic Neuland. Die G1 ist die erste Digitalkamera, die keinen Spiegel besitzt und trotzdem mit Wechselobjektiven sehr variabel ist. Weitere Vorteile des neuen Anschlussstandards Micro Four Thirds sind eine sehr kompakte Bauweise und das Ausbleiben von spiegeltypischen Nachteilen wie Schwingungen oder Geräuschen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Eine revolutionäre Technik
- 2Ein bewegliches Display
- 3Bedienung mit einer Hand
- 4Gute Bildqualität, Nachholbedarf beim Blitz
- 5Testbilder
Die zwei Kamerahersteller Panasonic und Olympus nutzen beide den Standard Four Thirds für die Bajonette, die Kamera und Objektiv miteinander verbinden. Micro Four Thirds ist eine gemeinsame Weiterentwicklung. Sie ist nicht nur kleiner als der ältere Standard, sondern erlaubt es auch den Spiegel einer Spiegelreflexkamera wegzulassen und trotzdem Wechselobjektive zu verwenden.
Eine revolutionäre Technik
Außerdem lässt sich eine Kamera mit Micro Four Thirds-Bajonett noch kleiner und mit weniger Gewicht konstruieren als herkömmliche digitale Spiegelreflexkameras. Durch den kürzeren Abstand zum Bildsensor werden auch die Objektive mit Micro Four Thirds-Bajonett kleiner. Für diese Kategorie von Kameras wird teilweise die Bezeichnung Evil-Kameras verwendet. Evil steht dabei für "Electronic Viewfinder, Interchangable Lens", zu deutsch etwa: elektronischer Sucher, auswechselbares Objektiv.
Panasonic Lumix DMC G1 im Test
Ohne den Raum für einen beweglichen Spiegel ist das Gehäuse sehr schmal.
Panasonic ist die erste Firma, die mit der G1 eine Digitalkamera mit Micro Four Thirds auf den Markt bringt. In der Werbung für die neuartige Kamera legt Panasonic den Schwerpunkt auf das geringe Gewicht und die schmalen Abmessungen. Dabei liegt das revolutionäre Element der Kamera in dem fehlendem Spiegel. Diesen besitzt zum Beispiel die E-420 von Olympus, die nur unwesentlich größer und schwerer ist als die G1.
Neben der Reduzierung von Größe und Gewicht bietet der fehlende Spiegel noch weitere Vorteile. Bei längeren Belichtungszeiten verwackelt keine Schwingung des Spiegels mehr das Bild. Außerdem fehlt das typische Schnappgeräusch beim Auslösen. Nicht nur Tierfotografen profitieren davon, dass das Motiv nicht sofort hört, dass es abgelichtet wird. Wer nicht auf den Auslöseton verzichten möchte, kann ihn bei der G1 im Menü aktivieren.
Kein Spiegel, sondern nur ein Bildsensor befindet sich in der Panasonic G1.
Da der G1 ein Spiegel fehlt, übermittelt sie an das große Display und den Sucher ein digitales Bild. Im Sucher ist das Bild so klar und scharf, das kaum ein Unterschied zu einem optischen Sucher auszumachen ist. Nur unter dem künstlichen Licht von Neonröhren flackert das Bild im Sucher so stark, dass bereits nach wenigen Sekunden das Auge schmerzt. Das große Display hat mit Kunstlicht keine Probleme.

Es ist viele Kleinigkeiten wo man sich früher und später sich Ärgern wird. Die Bild sind ein Tick Dunkler. Der JPEG ist Schrott. Panasonic macht super 3 CCD Camcorders. Panasonic macht Super...