Leistung und Speicherplatz im Vergleich zum Vorgänger vergrößert
Frisch gebrüht: Netbook Hercules eCafé EC-900
Das erste eCafé Netbook von Hercules konnte netzwelt im Test nicht überzeugen. Keine zwei Monate nach dem Erstling hat der Hersteller, die Firma Guillemot aus Frankreich, nachgelegt. Beim eCafé EC-900 hat der Hersteller Mängel, die netzwelt im Test moniert hatte, auf dem Papier behoben.
Die wichtigste und wirkungsvollste Neuerung beim eCafé-Netbook EC-900 ist der Prozessor. Anstelle eines 500 Megahertz schnellen AMD-Prozessors verbaut Guillemot ab sofort Intels Platzhirsch im Netbookbereich, den Atom-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz. Ein sechszelliger Akku soll mit diesem nur acht Watt verbrauchendem Prozessor das Netbook für bis zu fünf Stunden mit Strom versorgen.
Schnellerer Prozessor, größere Festplatte und bessere Webcam
Die Festplatte des Hercules eCafé EC-900 hat Guillemot auf 60 Gigabyte vergrößert. Zusätzlich stehen weitere 30 Gigabyte Speicherplatz online zur Verfügung. Die Auflösung der Webcam erhöht sich auf 1,3 Megapixel und die Farbe des Gehäuses wechselt von Kaffeebraun zu Schwarz. Das WLAN-Modul funkt nun auch mit dem schnellen N-Standard und per USB können UMTS-Modems angeschlossen werden. Für diese Verbesserung nahm das Netbook rund 200 Gramm zu und wiegt jetzt 1,2 Kilogramm.
Das Hercules eCafé bekommt neben neuer Technik auch eine neue Farbe verpasst. Vom ungewöhnlichen Kaffeebraun geht es hin zum weit verbreitetem Schwarz.
Beim Display hält Guillemot eine Diagonale von 8,9 Zoll weiterhin für ausreichend. Als Betriebssystem genießt immer noch eine extra angepasste Form der Mandriva-Distribution das volle Vertrauen der französischen Herstellerfirma. Ebenfalls unverändert bleibt der Arbeitsspeicher. Bei der Auslieferung ist er weiterhin 512 Megabyte groß. Laut Guillemot kann der Käufer ihn gegen Speicher bis maximal zwei Gigabyte selbst austauschen.
Ein Netbook für DJs
Die Marke Hercules ist bisher für Audio-Technik bekannt. Von daher ist es nur logisch, dass Hersteller Guillemot "Applikationen" ankündigt, die das eCafé-Netbook mit den DJ-Konsolen von Hercules verbindet.
Das Hercules eCafé EC-900 ist ab Anfang Dezember im Handel verfügbar. Der empfohlene Verkaufspreis liegt mit 329 Euro nur 30 Euro höher als beim ersten eCafé-Netbook.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Netbook hier.
