Subnotebook mit Netbookgenen
Asus N10e im Test: Der Netbook-Notebook-Spagat
Mit dem Begriff "Notebook" können die meisten Menschen etwas anfangen. Vielleicht haben sie sich auch schon einmal ein so genanntes "Subnotebook" angesehen. Die oft sündhaft teuren Hightech-Rechner mit relativ kleinen Bildschirmen gehen zu Preisen von 2.000 Euro und mehr über die Ladentheke. Die noch relativ junge Produktgattung der "Netbooks" hingegen könnte man als das günstige Gegenteil von Subnotebooks bezeichnen. Sie verfügen über ähnliche Abmessungen wie Subnotebooks, sind aber weniger gut ausgestattet.
Inhaltsverzeichnis
- 1Technik und Unterschiede innerhalb der Serie
- 2Bedienung: Kleines Notebook, ganz groß
- 3Akkuleistung: Im vorderen Mittelfeld
- 4Fazit: Konkurrenz kommt aus dem eigenem Haus
Das Asus N10e fällt zwischen all diese Produktgattungen. Geht es nach dem Hersteller, dann gehört es zur Kategorie der Subnotebooks. So lässt es sich wahrscheinlich leichter erklären, weshalb die Preisgrenze auf mindestens 500 Euro angehoben wurde. Obwohl das 10,2 Zoll große Display und der Intel-Atom-Prozessor klar die Netbook-Sprache sprechen.
Technik und Unterschiede innerhalb der Serie
Verfügbar ist das N10 in zwei verschiedenen Konfigurationen. Im Test befindet sich die "e"-Variante. Die "j"-Version verfügt über ein externes Laufwerk, einen Grafikchip 9300 M von Nvidia, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und als Betriebssystem wird Windows Vista Business eingesetzt. Der Preis ist aber mit mindestens 582 Euro ungleich höher und ein Intel Atom kann es nicht mit einem echten Notebook Dual-Core Prozessor aufnehmen.
Das Asus N10e wird in typischer Netbook-Konfiguration ausgeliefert. Im Inneren arbeitet ein Intel Atom N270 mit 1,6 Gigahertz, ein Gigabyte RAM und ein Intel 945GM Chipsatz mit Onboard-Grafikchip. Bei der Festplatte wird auf ein 160 Gigabyte großes und sehr schnelles Modell von Seagate gesetzt. Das 10,2 Zoll große spiegelnde Display mit 1.024 x 600 Pixeln punktet mit einem hohen Blickwinkel und ist auch in helleren Räumen noch gut ablesbar.
| Festplattengeschwindigkeit (HD Tune) | |||
|---|---|---|---|
| Minimum | Maximum | Durchschnitt | Zugriffszeit |
| 35,3 MB/sek. | 64,9 MB/sek. | 51,4 MB/sek. | 22,9 ms |


Atom-Prozessoren mit 1,6 Gigahertz, zehn Zoll große Displays und Windows XP. Man könnte die Netbooks MSI Wind U100 und den EeePC 1000H von Asus für Zwillige halten. Trotzdem gibt es einen Testsieger.
Netbook: Was war das nochmal? Ein Notebook im Kleinformat mit rund einem Kilogramm Gewicht zu einem Preis von 250 bis 400 Euro mit guter Akkulaufzeit. Netbooks gibt es meist in zwei Bildschirmgrößen - neun oder zehn Zoll. Diskutieren Sie mit, ob der Hype um Netbooks berechtigt ist oder alles nur eine kurzfristige Modeerscheinung ist.
Nacht dem ersten Netbook, dem EeePC 701 ist die Eee-Familie stetig gewachsen und ein Erfolg löste den nächsten ab. Mit dem EeePC 1000H hat Asus das derzeit beste Netbook am Markt im Portfolio. Nur bei der Akkulaufzeit muss sich dieser dem Samsung NC10 geschlagen geben. Jetzt will Asus mit dem EeePC 1000HE auch hier die Konkurrenz hinter sich lassen.
Die Discounter Aldi und Lidl buhlen mit ihren Netbooks um Kunden, jedoch sind die Geräte von Medion und Targa nicht immer erste Wahl. Der Preisverfall von Netbooks hat dazu geführt, dass erste Geräte bereits die magische Marke von 200 Euro unterschritten haben. Auch im Preisbereich von 350 Euro gibt es bessere Alternativen als das Medion Akoya Mini 1212 und das Targa Traveller 1016.
Nachdem Anfang des Jahres angekündigt wurde, die Eee-Familie einer Kur zu unterziehen und die Produktvielfalt zu verkleinern, sind ein paar Wochen später alle guten Vorsätze vergessen. Es wird Frühling und ein EeePC nach dem anderen erscheint.
Der Asus EeePC 1000HE ist der Nachfolger des bisherigen Spitzenreiters in der Netbookliste von netzwelt, dem Asus EeePC 1000H. Mit diesem hat das neue Modell viel gemeinsam, jedoch hat Asus an den entscheidenden Stellen nachgebessert. Der Akku ist stärker und die Tastatur wurde komplett überarbeitet. Die offizielle Preisempfehlung beträgt wie beim Vorgänger 400 Euro.
Acer greift mit voller Breitseite die Konkurrenz an. Die taiwanische PC-Schmiede stellt eine ganze Reihe neuer Netbooks mit 10-Zoll-Display vor. Netzwelt hat bereits das Acer Aspire One D150 vor wenigen Wochen unter die Lupe genommen, welches sich jedoch einige Schnitzer leistete. Für rund 400 Euro bekommt man das Acer Aspire One 531 mit UMTS und einigen weiteren Verbesserungen.




