Xbox Live Experience bringt Avatare, Spiele-Installation und Werbung
Ausprobiert: Neue Konsolen-Oberfläche für die Xbox 360
Ab heute liefert Microsoft für seine Spielekonsole Xbox 360 eine komplett überarbeitete Oberfläche an. Die so genannte New Xbox Experience (NXE) steht als automatischer und kostenloser Download bereit. Neben frischem Design und Avataren bietet NXE viele Glanzpunkte, aber auch Enttäuschungen.
Microsoft Xbox NXE: Microsoft Xbox NXE - Produktvorstellung Zum Video: Microsoft Xbox NXE
Inhaltsverzeichnis
- 1Xbox-Oberfläche installieren
- 2Avatare: Ein bisschen Mii schadet nie
- 3Microsoft-Mitarbeiter Larry Hryb gibt einen Einblick in die Avatar-Erstellung bei NXE.
- 4Navigation und Gruppengefühl
- 5Höhepunkt und Wermutstropfen
- 6Fazit: Verbesserung mit Herz und Hand
Xbox-Oberfläche installieren
Wer am 19. November seine Xbox 360 anschaltet und sich mit dem Internet verbindet, erhält automatisch eine Konsolen-Aktualisierung. Nach weniger als fünf Minuten ist das Update bereits abgeschlossen, die Xbox 360 startet einmal neu und erstrahlt daraufhin bereits in der neuen Optik. Dann noch einmal die erneuerten Nutzungsbedingungen bestätigen und fertig ist die NXE auf der eigenen Konsole.
Nach Angaben von Microsoft benötigt die Aktualisierung etwa 128 Megabyte Speicherplatz. Was für die Pro- und Premium-Versionen der Xbox 360 kein Problem ist, macht der ohne Festplatte ausgelieferten Xbox Arcade Kummer. Daher bietet Microsoft diesen Besitzern eine kostenlose Speicherkarte an, um ebenfalls in den Genuss der NXE zu kommen.
Avatare: Ein bisschen Mii schadet nie
Ist das Update abgeschlossen, steht das Erstellen des virtuellen Ebenbildes auf dem Plan. Dieser Avatar erinnert vom Konzept deutlich an die Mii-Figuren von Nintendos Spielekonsole Wii, bietet allerdings mehr Auswahlmöglichkeiten bei Physiognomie und Kleidung. Das folgende Video zeigt an einem Beispiel die Erschaffung eines NXE-Avatars:
Microsoft-Mitarbeiter Larry Hryb gibt einen Einblick in die Avatar-Erstellung bei NXE.
Die Avatare dienen jedoch nicht ausschließlich der persönlichen Identifikation: Spieler können sich mit Freunden zu Partys treffen und sich mit ihren Figuren in einem Raum aufhalten. Von hier aus können sie miteinander chatten, sich zu Spielen verabreden oder in Zukunft auch gemeinsam über Xbox Live gestreamte Filme anschauen. Auch auf den schnöden Mammon hat es Microsoft abgesehen: So ist eine Art Avatar-Shop geplant, in dem Nutzer für echtes Geld oder anhand ihrer Spielfortschritte zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten einkaufen können.
>>> Lesen Sie auf der nächsten Seite, was bei der neuen Xbox-Oberfläche noch begeistert und enttäuscht.
