Netzwelt hatte in London das neue Edel-Handy in der Hand
Angetestet: Das zweite Prada-Handy KF900 von LG
Handy
Die italienische Modemarke Prada und der südkoreanische Technikkonzern LG haben in London die zweite Ausgabe des Prada-Handys vorgestellt. Ihr Gemeinschaftsprojekt mit der Typenbezeichnung LG KF900 statteten die zwei Partner mit aktueller Technik aus und verpassten ihm eine Ausklapptastatur. Netzwelt konnte in der britischen Hauptstadt das neue Prada-Phone und seinen neuen Gefährten Prada Link schon einmal in die Hand nehmen und die ersten Tests machen.
Inhalt
- Endlich: UMTS und WLAN für das Edel-Handy
- Ersteindruck: Edles Handy mit guter Bedienoberfläche
- Der kleine Gehilfe: Prada Link
- Preise und Verfügbarkeit
Von der ersten Ausgabe des Prada-Handys verkaufen LG und Prada über eine Million Stück in 44 Staaten auf der ganzen Welt. Diese Zahlen sehen die beiden Firmen als Bestätigung ihrer Kooperation und setzen sie fort. Sie haben ihr gemeinsames Projekt weiterentwickelt und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Musste das erste Prada-Handy noch mit der Kritik leben, weder WLAN noch UMTS und nur eine Kamera mit zwei Megapixeln Auflösung zu besitzen, zeigt die zweite Ausgabe, dass die Konstrukteure auf Kunden und Experten gehört haben.
Endlich: UMTS und WLAN für das Edel-Handy
WLAN und UMTS gehören ab sofort zu den Übertragungsstandards, die das Prada-Handy beherrscht. In dem 104,5 Millimeter hohen, 54 Millimeter breiten und 16,75 Millimeter tiefen Handy fanden die Konstrukteure nicht nur Platz für eine Digitalkamera von Schneider-Kreuznach mit einer Auflösung von fünf Megapixeln, sondern auch für eine vollständige QWERTY-Tastatur.

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Stolz präsentierte Chang Ma, Vizepräsident des Marketingteams der Handysparte von LG, das Prada-Handy in London.
(Klick vergrößert.)
Der drei Zoll große Touchscreen des insgesamt 130 Gramm schweren neuen Prada-Handys versteht Multitouch-Gesten. Die Bewegung zweier Finger vergrößert oder verkleinert zum Beispiel Fotos. Die Auflösung des Displays beträgt 240 x 400 Pixel und es ist ohne jede Kante in die Oberfläche des Telefons integriert. Durch einen Wisch mit dem Finger bekommt das Handy das Signal, von einer der drei Hauptoberflächen der Bedienung auf die nächste zu wechseln.
Daten speichert das Prada-Handy auf einem 60 Megabyte großen internen Speicher, der mit einer Micro-SD-Karte um bis zu acht Gigabyte erweitert werden kann. Eine kleine Kamera auf der Vorderseite des Handys ermöglicht Videotelefonie. Datensynchronisation mit iSync von Apple unterstützt das Prada-Phone ebenfalls.
Ersteindruck: Edles Handy mit guter Bedienoberfläche
Ebenfalls neu im Prada-Handy ist ein Bewegungssensor. Er dient bisher aber nur für Spiele und Spielereien. So bringt er beim Würfelspiel den Würfelbecher in Bewegung oder sortiert bei ausreichender Bewegung die Widgets automatisch. Er schaltet aber nicht das Display vom Hochkant- ins Querformat um. Das geschieht durch das Aufschieben der Tastatur.
Für die Tastatur mussten die Konstrukteure von LG und Prada das Handy im Vergleich zum Vorgängermodell nur zwei Millimeter dicker machen. Sie vereinfacht das Schreiben von E-Mails und Textnachrichten sehr. Ihre Tasten sind ausreichend groß und besitzen einen spürbaren Druckpunkt. Mit etwas Übung kann man zügig mit ihr schreiben.
LG KF900: Das zweite Prada-Handy
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