Kein ewiges Warten an verkehrsgesteuerten Ampeln mehr

Ampel-Sensor: Grüne Welle für Fahrräder

Die Ampel ist rot, rot und immer noch rot: Wer umweltbewusst mit dem Fahrrad statt mit dem Auto durch die Stadt fährt, wird von manchen Ampeln eiskalt ignoriert. Schuld haben die in der Straße eingelassenen Sensoren, die nur auf wartende Autos, nicht aber auf Fahrräder ansprechen. Mit dem "Traffic Loop Sensor Activator" soll sich dieses Problem lösen.

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Ein kurzzeitig erzeugtes magnetisches Feld spricht den Sensor in der Straße an.

Problem: Sensoren reagieren nur auf Metall-Massen

Verkehrsgesteuerte Ampeln schalten nur dann auf Grün, wenn wirklich ein Auto vor derselbigen steht. Das Magnetfeld des Sensors, beziehungsweise die in die Straße eingebettete Drahtschlaufe, reagiert auf große Metallobjekte wie Autos. Je nachdem, wie empfindlich das Sensorensystem eingestellt ist, reagiert es nicht auf vergleichsweise kleine Metallmengen wie ein Fahrrad.

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Manche Radler schwören daher auf ein Stück Alufolie, das sie vor sich auf den Boden legen, andere auf einen Magneten am Fahrrad. Für ein paar Bastler aus Amerika sind das alles keine funktionierenden Lösungen. Nachdem sie sich nach eigenen Aussagen "mehrere Jahre mit dem Problem beschäftigt haben", ist der Prototyp eines elektronischen Geräts, das am Fahrrad angebracht das Umschalten der Ampel auslöst, entstanden.

Lösung: Schalteinheit am Fahrrad aktiviert den Sensor

Der Prototyp misst zwar fast zehn Zentimeter, sei laut Erfindern aber wesentlich kleiner zu bauen. Am Lenker wird die kleine Schalteinheit angebracht, mit der sich der "Sensor-Aktivator" einschalten lässt. Vor einer Ampel muss der Fahrradfahrer auf das rote Knöpfchen drücken, ein magnetisches Feld wird aktiviert, der Ampelsensor nimmt die Veränderung wahr und die Ampel schaltet bei der nächsten Gelegenheit auf Grün um.

Serienreif ist das Gerät für genervte Fahrradfahrer noch nicht zu haben, ein Patent auf den Sensor-Aktivator haben die Amerikaner allerdings schon angemeldet. Wie Edward Richley, einer der Entwickler, auf seiner Internetseite schreibt, sei er "derzeit auf der Suche nach interessierten Unternehmen" - bis dahin muss noch die Alufolie herhalten.

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