Einschleusen von schädlichem Programmcode verhindert
VLC Media Player: Version 0.9.6 behebt Sicherheitslücken
Seit die Entwickler vom Videolan-Projekt im September die Version 0.9.2 ihrer kostenlosen Video-Software VLC Media Player veröffentlicht haben, muss nachgebessert werden. Auch die aktuellste Version 0.9.6 beseitigt einige Schwachstellen, welche die Sicherheit des Systems gefährden könnten.
In der 0.9er-Reihe überzeugt der beliebte VLC Media Player durch eine neue Optik und stockt die ohnehin schon große Unterstützung von Formaten weiter auf. Seitdem traten wiederholt Sicherheitslücken in der Freeware auf, die das Einschleusen von schädlichem Programmcode beim Abspielen einer Video- oder Audio-Datei auslösen könnten.
So dient auch die aktuelle Version 0.9.6 als so genannter Bugfix Release, bei dem es nicht um neue Funktionen geht, sondern um das Beseitigen von Fehlern. Der Grund: Soll der VLC Media Player beim Abspielen von Filmen Untertitel in den Formaten CUE oder Realtext anzeigen und bekommt hier ungültige Daten geliefert, ist laut Entwicklern das Ausführen von Fremdcode möglich. Diese Lücke ist jetzt behoben.

Vereinfacht: Die Optionen im VLC Media Player.
Auch Version 0.9.5 stand bereits im Zeichen der Sicherheit: Frühere Ableger des VLC Media Players besaßen eine Schwachstelle beim TiVo Demuxer, welche beim Abspielen manipulierter TiVo-Dateien ebenfalls das oben beschriebene Ausführen von schädlichem Programmcode möglich machte. Die Entwickler vom Videolan-Projekt rufen Besitzer früherer Versionen dringend dazu auf, den aktuellen VLC Media Player 0.9.6 zu installieren.
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