16 Zoll großes Display um vier Zoll großen Touchscreen ergänzt
Fujitsu Lifebook N7010: Notebook mit Mini-Touchscreen
Die Trennung von Siemens mindert den Innovationsdrang der Computersparte von Fujitsu nicht. Mit dem Lifebook N7010 haben die Japaner einen Laptop vorgestellt, welcher über einen zusätzlichen Touchscreen zur Bedienung verfügt. Das Notebook mit 16 Zoll großem Display gehört in die Klasse der Desktop Replacements und ist weniger als ständiger Begleiter denn als Arbeitsgerät für den Schreibtisch gedacht.
Den zusätzlichen vier Zoll großen Touchscreen hat Fujitsu oberhalb der Tastatur des Lifebook N7010 platziert. Er soll nicht nur Fotos anzeigen, sondern auch zur Steuerung von CDs und DVDs dienen sowie Anwendungen starten. Das Hauptdisplay des Laptops im 16:9-Format misst in der Diagonalen 16 Zoll. Seine genaue Auflösung hat Fujitsu noch nicht verraten.
Im Inneren des Lifebook N7010 rechnet ein "Core 2 Duo P8400"-Prozessor von Intel mit einer Taktfrequenz von 2,26 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher mit vier Gigabyte dürfte kein Problem damit haben, das vorinstallierte Betriebssystem Windows Vista flüssig laufen zu lassen. Dank der 320 Gigabyte große Festplatte muss man keine externe Festplatte mit sich herumtragen. Für die Grafikberechnung ist die Radeon-Grafikkarte HD 3470 von ATI zuständig.
Zur weiteren Ausstattung des Fujitsu Lifebook N7010 gehören ein Blu-ray-Laufwerk, ein HDMI-Anschluss für Verbindungen zu Flachbildfernsehern, eine Webcam mit einer Auflösung von 1,3 Megapixeln, WLAN und Bluetooth, ein Kartenlesegerät und ein E-Sata-Anschluss. Dieser übertragt Daten bis zu fünfmal schneller als einer der vier USB-Anschlüsse.
Das Touchpad versteht Fingergesten, die das Scrollen und Zoomen erleichtern. Der Staubfilter des Lifebook N7010 ist austauschbar und die Tastatur ist gegen verschüttete Flüssigkeiten geschützt.

Das Fujitsu Lifebook N7010 ist ein Arbeitstier und kein stylisches Accessoire.
In den USA kann das Lifebook N7010 über den Webshop von Fujitsu ab sofort für 1.499 Dollar (etwa 1.165 Euro) bestellt werden. Die Auslieferung beginnt aber erst am 10. November. Ein möglicher Verkaufsbeginn oder gar ein Preis für Deutschland steht noch nicht fest.
Siemens trennt sich von Fujitsu
Am 4. November 2008 gab Siemens bekannt, seine Anteile von 50 Prozent an Fujitsu Siemens Computers zum 1. April 2009 für 450 Millionen Euro an Fujitsu verkaufen. Die Japaner werden damit Alleininhaber des Computerherstellers.
Seit 1999 bestand das Joint-Venture Fujitsu-Siemens. Es versorgte Europa, Afrika und den Nahen Osten mit Computern. Die anderen Regionen der Welt stattete Fujitsu ohne Siemens mit Computern aus.


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag
Das Zusatzdisplay hätten sie aber gleich statt dem Touchpad einbauen können.