Preisgünstige digitale Spiegelreflexkamera vom Marktführer
Lohnendes Schnäppchen: DSLR Canon EOS 1000D im Test
Digitalkamera
Die digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 1000D ist die günstigste Kamera im netzwelt-Vergleichstest von Kits aus Einsteigermodellen und Objektiven. Für die 1000D mit einem 15-bis-55-Millimeter-Objektiv verlangen große Elektronikmärkte und Internetshops weniger als 400 Euro. Dafür erhält man zwar einen Live View-Modus, aber keinen Bildstabilisator in der Kamera.
Inhalt
- Fotografieren wie mit einer Kompaktkamera
- Kein Schutz vor Staub- oder Spritzwasser
- Bildstabilisator: Kamera pfui, Objektiv hui
- Einfache Bedienung
- Fazit
- Testbilder
- Datenblatt
Circa 80 Prozent aller digitalen Spiegelreflexkameras weltweit stammen von Canon oder Nikon. Canon verkauft jedes Jahr immer noch ein paar Prozent mehr Kameras als der Konkurrent. Mit einem Einteigermodell wie der EOS 1000D reagiert Canon auf die wachsende Nachfrage nach günstigen digitalen Spiegelreflexkameras. Denn wer sich erst einmal für einen Hersteller entschieden hat, bleibt ihm in den meisten Fällen als treuer Kunde erhalten.
Fotografieren wie mit einer Kompaktkamera
Den Umstieg von einer Kompaktkamera auf ein Spiegelreflexmodell erleichtert die Canon EOS 1000D mit ihrem Live View-Modus. Auf Knopfdruck zeigt sie das Sucherbild auf dem 2,5 Zoll großen Display auf der Rückseite an. Dafür klappt der Spiegel hoch, damit das einfallende Licht direkt auf den Bildsensor trifft. Dieser verarbeitet es mit seiner Auflösung von 10,1 Megapixeln und gibt das Bild direkt auf dem kleinen Monitor wieder.
Canon trägt Neulingen aber nicht die Pantoffeln hinterher. Der Live View-Modus ist nicht verfügbar, wenn Vollautomatik oder einen Szenenmodi als Aufnahmemodus ausgewählt ist, sondern nur in den so genannten Kreativ-Programmen (P, Tv, Av, M und A-DEP auf dem Modus-Wahlrad).

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Das 2,5 Zoll große Display auf der Rückseite der Canon EOS 1000D kann das Sucherbild live anzeigen.
(Klick vergrößert.)
Auf eine spezielle Live View-Taste hat Canon verzichtet. Ein Druck auf die "Set"-Taste in der Mitte der Kreuztasten auf der Kamerarückseite aktiviert das Live View-Bild. Ein zusätzliche Kennzeichnung der Taste hat Canon nicht vorgenommen.
Zwei weitere Nachteile bringt die durchaus praktische Live View-Funktion mit sich. Zum einen vergrößert sich die Auslöseverzögerung der Kamera, weil der Spiegel erst herunterklappen muss, bevor der Belichtungsvorgang beginnt. Zum anderen versetzt die Bewegung des Spiegels die gesamte Kamera in Schwingungen, was vor allem bei Aufnahmen mit längerer Belichtungszeit das Bild negativ beeinflusst.
Kein Schutz vor Staub- oder Spritzwasser
Beim Ausschalten oder nach einem manuellen Start über das logisch und verständlich strukturierte Menü führt die Canon EOS 1000D eine Sensorreinigung durch. Einen weiteren Schutz vor Staub oder Spritzwasser, zum Beispiel in Form von Dichtungen aus Gummi, besitzt die Kamera nicht.
DSLR-Kit: Canon EOS 1000D
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Ihre Aufnahmen speichert die Canon EOS 1000D im Seitenverhältnis 3:2 auf SD- oder SDHC-Speicherkarten. Als Bildformate stehen JPEG und RAW beziehungsweise beide gleichzeitig zur Auswahl.
Bildstabilisator: Kamera pfui, Objektiv hui
Bildstabilisatoren gleichen Bewegungen der Kamera aus und ermöglichen es Fotografen, auch bei längeren Belichtungszeiten ohne Verwacklungen aus der Hand Bilder zu schießen. Ohne Bildstabilisatoren gilt 1/60 Sekunde als längste Belichtungszeit, mit der man ohne Stativ verwacklungsfrei fotografieren kann.

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Das Kit enthält alles, was man braucht, um mit dem Fotografieren zu beginnen: Kamera mit integriertem Blitz und ein Objektiv.
(Klick vergrößert.)
Jetzt sind Sie dran.
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