Spiegelstein: Das neue Apple MacBook im Test

Unterwegs mit einer Hand voll Aluminium

Im Alltag zaubert Apples MacBook auch nach der einwöchigen Testphase noch immer ein Lächeln ins Gesicht. An den sanft geschwungenen Kanten, dem kühlen Aluminium und den durchdachten Details sieht man sich so schnell nicht satt. Skeptiker hingegen haben ständig einen passenden Spruch auf den Lippen, wenn der MacBook-Nutzer zum dritten Mal innerhalb einer Stunde den Platz wechseln muss, weil das Licht gerade mal wieder ungünstig scheint.

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Beim Aufbau von WLAN-Verbindungen hatte das netzwelt-Testmodell öfters Probleme, vor allem dann, wenn man häufiger den Standort wechselte. Zwar gelang der Verbindungsaufbau in den meisten Fällen, jedoch bauten sich die Seiten im Vergleich zu anderen Notebooks nur langsam auf. Im LAN-Betrieb war hiervon zum Glück nichts spürbar.

Besonders gut gefällt das neue Touchpad, welches in öffentlichen Verkehrsmitteln den ein oder anderen Schulterblick von Neugierigen erntet. Es erkennt die vom iPhone bekannten Gesten zum Vergrößern und Verkleinern von Bildschirminhalten und lässt bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit die Maus in keinster Weise vermissen. Mit zwei Fingern scrollt man durch die Seiten, drei Finger erlauben das Vor- und Zurückblättern, vier Finger benötigt man für das Wechseln von geöffneten Applikationen. Da kommt keine Maus mit.

Apple MacBook 2008

Praktisch: Mit einem Handgriff lässt sich die hintere Abdeckung entfernen. Darunter verbergen sich Akku und Festplatte.

Ein dicker Vorteil der Aluminiumkonstruktion ist die geringe Wärmeentwicklung auch unter Vollast. Das MacBook bleibt selbst unter Dauerbelastung und bei rechenintensiven Anwendungen angenehm kühl und wird zu keinem Zeitpunkt unangenehm auf den Knien. Und auch ans Nachrüsten hat Apple dieses Mal gedacht.

Wird der rückseitige Akku-Deckel mit Hilfe eines Extra-Hebels abgenommen, gewährt das MacBook direkten Zugriff auf die Festplatte. Diese lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen. Daher sollten potentielle Kunden auch besser nicht zur aufpreispflichtigen, 90 Euro teuren Festplatte mit einer Kapazität von 320 statt 250 Gigabyte im Apple Store greifen. Die Umrüstung können auch unerfahrene Kunden selbst in die Hand nehmen und damit ordentlich Geld sparen.

Fazit: Sexy Spiegelstein

Natürlich ist das neue MacBook kein Sonderangebot. In der Summe bietet es aber ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis. LED-Hintergrundbeleuchtung, Aluminiumrahmen und fixe Grafik haben eben ihren Preis. Dafür ist das Notebook in einem so breiten Spektrum einsetzbar wie noch kein anderes MacBook zuvor, wertig und ungemein sexy. Die Bauweise, im Vorfeld der Keynote als "The Brick" (zu deutsch "Ziegelstein") genannt, ist nahezu revolutionär und wird mit Sicherheit auch andere Hersteller inspirieren.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Der Apfel leuchtet bei jeder "Verion" [sic!]. Der Autor wollte woll sagen, dass nur die Tastatur des 2,4 GHz Modells leuchtet

Also ich arbeite jetzt seit einer Woche mit dem MacBook und bin sehr, sehr glücklich damit. Das ich das als alter Windows-Nutzer mal sagen würde ;-) Kaufgrund war zunächst das Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Aber...

Yippie, ich habs mir grad hier bestellt für 1150 €, müsste am Montag da sein! :cool: Gibt es schon erste Meinungen? Suzanne

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