2008: Das MacBook wird erwachsen und ist so vielseitig wie noch nie

Spiegelstein: Das neue Apple MacBook im Test

Apple-Notebooks waren schon immer anders und auch das neue MacBook, Codename "The Brick" (deutsch "Ziegelstein") macht hier keine Ausnahme. Alleine der Preis für unser Testmodell mit einem 13,3 Zoll großen Display, zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher sowie einer 250 Gigabyte fassenden Festplatte schlägt mit heftigen 1.499 Euro zu Buche - und fällt damit sofort vom Radar der Schnäppchenjäger. Marken-Notebooks mit einer ähnlichen Ausstattung werden bereits zu Preisen von unter 1.100 Euro angeboten.

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Apple MacBook 2008 - Der größte Unterschied zum Vorgänger ist das Aluminium-Gehäuse des neuen MacBooks.
Der größte Unterschied zum Vorgänger ist das Aluminium-Gehäuse des neuen MacBooks.
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Aus einem Guss: Design und Verarbeitung
  2. 2Überstrahlt: Extrem spiegelndes Display
  3. 3Kleiner Schub: Moderater Leistungszuwachs
  4. 4Anschlüsse: Hire and Firewire
  5. 5Unterwegs mit einer Hand voll Aluminium
  6. 6Fazit: Sexy Spiegelstein

Zum einen rechtfertigt aber der Herstellungsprozess und die daraus resultierende Verarbeitungsqualität den Mehrpreis gegenüber anderen Notebooks. Sowohl das MacBook als auch das MacBook Pro werden aus einem Aluminium-Block hergestellt. Dies merkt man bereits sofort nach dem Auspacken des Rechners aus dem sehr kompakten Karton, denn unser Testmodell ist passend zum Wetter eiskalt und benötigt etwa eine Stunde, um auf Raumtemperatur zu kommen.

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Aus einem Guss: Design und Verarbeitung

Trotz der schmalen Abmessungen von 2,41 x 32,5 x 22,7 Zentimetern und einem Gewicht von 2,04 Kilogramm ist das MacBook auf dem Schreibtisch eine richtig wuchtige Erscheinung, die wiederum in der Materialwahl begründet liegt. Der Aluminium-Block liegt so satt auf dem Tisch, fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass selbst ein Erdbeben mittlerer Stärke nicht von der Arbeit ablenken würde.

Apple MacBook 2008

Aluminium, LED-Beleuchtung, Optik: Das neue MacBook verfügt über eine gehörige Portion Strahlkraft. (Bild: Apple)

Getrübt wird der sichere Halt von den alles andere als rutschfesten Plastikfüßen auf der Unterseite. Stopper aus dickerem Gummi wären hier definitv die bessere Wahl gewesen, zumal die kleinen Erhebungen bereits nach einwöchigem Gebrauch Abnutzungserscheinungen zeigen und auf manchen Oberflächen hässliche Spuren hinterlassen.

Das MacBook spricht jetzt die klare Formensprache der iMacs und des iPhone 3G. Vor allem das in einem schwarz-silbernen Rand eingefasste Display erinnert stark an das iPhone der zweiten Generation. Im Gegensatz zu den meisten anderen Notebooks lässt sich das MacBook-Display mit Hilfe eines Magnetverschlusses sichern. Unschöner Nebeneffekt: Bereits nach dem ersten Öffnen und Schließen ist die Anzeige mit Fingerabdrücken übersät.

Direkt ins Auge springt das großflächige Touchpad mit einer Diagonalen von 12,5 Zentimetern. Doch nicht allein die schiere Größe, sondern vor allem die fehlenden Tasten ziehen fragende Blicke auf sich. Es besteht aus Glas, was die Finger zunächst nicht wirklich glauben möchten, und reagiert auf die Eingaben von mehrern Fingern gleichzeitig (Multitouch). Mehr zum neuen Touchpad lesen Sie in einem der nächsten Absätze.

Apple MacBook im Test

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Auch die Tastatur ist ein Highlight des neuen MacBooks. Sämtliche Tasten sind voneinander getrennt und im Falle des Testnotebooks sogar beleuchtet, was das Arbeiten in dunkleren Umgebungen vereinfacht. Unverständlich ist jedoch die Tatsache, dass Apple diese Tastaturbeleuchtung ausschließlich der Version mit einem 2,4 Gigahertz schnellen Prozessor sowie dem MacBook Pro vorbehält. Die mit 1.199 Euro etwas günstigere MacBook-Variante, samt einer kleineren Festplatte und einem mit 2,0 Gigahertz getakteten Prozessor, muss ohne diese Zusatzfunktion auskommen.


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