EeePC S101, HP Mini 1000, MSI Wind U120, Dell Inspiron Mini 12, NEC und Epson
Den Durchblick behalten: Netbooks in der Übersicht
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Der Netbook-Zug wird immer länger. Nicht nur die bekannten Notebook-Hersteller hängen neue Modelle dran. Die Liste der Firmen, die mit eigenen Netbooks ihr Stück vom Kuchen haben wollen, wird immer länger. Als nächster großer Bahnhof in der Ferne liegt Windows 7 auf der Route der Netbooks.
Inhalt
- Zukunftsmusik: Windows 7
- Asus EeePC: Der Erfinder des Netbooks baut sein Angebot aus
- HP Mini 1000: Zehn Zoll
- Acer Aspire One: Darf es etwas mehr sein
- MSI Wind: Eine frische Brise Daten in der Luft
- Dell Inspiron Mini 12: Ist das noch ein Netbook?
- NEC LaVie Light / Versa N1100: Robustes Outdoor-Netbook
- Hercules: Ein großer Name für ein Netbook
- Epson: Netbooks vom Fotospezialisten
- Die schon oder demnächst in Deutschland verfügbaren Netbooks im Vergleich.
Zukunftsmusik: Windows 7
Windows 7 wird der Nachfolger des viel kritisierten Betriebssystems Windows Vista. Ein Kritikpunkt an Vista ist der enorme Bedarf an Rechnerleistung. Aus diesem Grund liefern viele Firmen ihre Netbooks lieber mit dem Vorgänger Windows XP aus. Auf der Professional Developers Conference (PDC) hat Hersteller Microsoft Windows 7 zum ersten Mal öffentlich vorgeführt.
Die Frage, ob Windows 7 auch auf Netbooks laufen könnte, beantwortete der Entwicklungschef von Windows Steven Sinofsky mit einem Netbook mit einem Ein-Gigahertz-Prozessor und einem Gigabyte Arbeitsspeicher, auf dem der Vista-Nachfolger scheinbar problemlos lief. Die ersten Geräte mit Windows 7 dürften allerdings erst Ende 2009 in den Läden stehen.
Asus EeePC: Der Erfinder des Netbooks baut sein Angebot aus
Bei Asus kann man langsam schon einmal den Überblick verlieren - so viele verschiedene Modelle des EeePC gibt es inzwischen. Ende November kommt in Deutschland auf jeden Fall das Luxus-Netbook EeePC S101 für 599 Euro zur Familie dazu. Bereits ab Anfang November will Asus die Windows-Variante des EeePC 901 mit blauem Gehäuse für 379 Euro verkaufen.
Asus EeePC S101
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Ebenfalls für Europa ohne genauen Termin, aber mit einem Preis von 449 Euro angekündigt ist der EeePC 1002HA. Dabei handelt es sich anscheinend um eine Art Mischung aus den EeePC 1000H und S101. Vor allem leichter als das ältere Modell mit zehn Zoll großem Display soll der 1002HA sein. Asus erreicht dies angeblich durch einen leichteren Akku mit nur zwei anstelle von sechs Zellen, der aber über die gleiche Leistung verfügt. Die Fotos versprechen einen edleren Look als bei den bisherigen EeePCs aus weißem Plastik. Die genauen technischen Details behält Asus noch für sich. Sie dürften sich aber im für Netbooks üblichen Rahmen bewegen.
Asustek-Chef Jerry Sheng gab in einem Interview mit der taiwanesischen Webseite Digitimes einen Ausblick auf weitere EeePC-Modelle im nächsten Jahr. Er kündigte einen EeePC mit Touchscreen an, der für alle Funktionen von Windows 7 bereit sei. Aber auch die Anfänge des EeePC scheint Asus nicht zu vergessen. Ein neues Modell am unteren Ende der Preisskala solle es ebenfalls geben. Dabei könnte es sich um den EeePC 701SDX handeln, von dem erste Fotos bereits im Netz aufgetaucht sind.
HP Mini 1000: Zehn Zoll
Auch Hewlett Packard (HP) baut sein Angebot an Netbooks weiter aus. Nach dem HP 2133 mit 8,9 Zoll großen Display kommt mit dem HP Mini 1000 ein Netbook mit zehn Zoll Bilddiagonale von dem US-Unternehmen. Bisher hat HP erst für drei verschiedene Modelle in den USA genaue Daten bekannt gegeben. Als Betriebssystem stehen Windows XP oder Linux zur Auswahl und die New Yorker Designerin Vivienne Tam wird ihre eigene Edition gestalten.

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HP Mini 1000 - die rote Vivienne Tam Edition wird es nur in den USA zu kaufen geben
(Klick vergrößert.)
Wie vorab vermutet wurde, hat HP sich bei seinem neuen Netbook für Atom-Prozessoren von Intel entschieden und damit dem Chip-Hersteller VIA den Rücken gekehrt. Für den deutschen Markt gab HP bisher keine Details zu Ausstattung, Preis oder Verfügbarkeit bekannt.
Jetzt sind Sie dran.
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