50 Prozent weniger Ressourcenverbrauch dank DirectX 10.1
Windows 7: Aero Glass auch für schwachbrüstige PC
Microsoft verändert für Windows 7 die Art, wie Hardware an der grafischen Darstellung im Betriebssystem beteiligt ist. Die zuständigen Dienste können dank einer Schnittstelle für DirectX 10.1 den Prozessor der Grafikkarte besser nutzen und so die Hälfte an Arbeitsspeicher sparen.
Programm-Manager Anantha Kancherla demonstrierte auf der Professional Developers Conference (PDC), dass Windows 7 mehr Grafik aus den vorhandenen Geräten holen könne als der Vorgänger Vista. Der Desktop Windows Manager (DWM), zuständig dafür, dass die Grafikkarte Teile der Windows-Oberfläche berechnet, wird zu diesem Zweck optimiert.
Kancherla erklärte, dass der DWM auf die neuen Funktionen von DirectX 10.1 zugreifen könne, um Berechnungen der Oberfläche vorzunehmen. Dabei sei es möglich, 50 Prozent des für die Grafikkarte verfügbaren Arbeitsspeichers einzusparen und diese Ressourcen für andere Aufgaben von Windows 7 freizuhalten.

Windows 7: Ansprechende Optik auch für ältere Systeme.
Im Klartext bedeutet diese Entwicklung, dass nicht mehr nur moderne Systeme mit teuren Grafikkarten in den Genuss der optisch ansprechenden Aero Glass-Oberfläche kommen. Und da die Menge des von Windows 7 benötigten Arbeitsspeichers reduziert wäre, könnten selbst älteren Laptops oder Netbooks Aero Glass ausführen.

Ein Thema auf der PDC: Verbessertes Grafik-Management.
Unklar ist allerdings noch, ob ausschließlich zu DirectX 10.1 kompatible Grafikkarten vom erneuerten Desktop Windows Manager profitieren. Speziell ältere Prozessoren, die lediglich als Chip auf dem Mainboard und nicht als eigenständige Grafikkarte im PC arbeiten, hätten dann das Nachsehen. Den kompletten Vortrag von Kancherla finden Sie unten in den Links zum Artikel.
