Datacask Jupiter 1014a im Test: Netbook mit Knoppix-Linux

Optik und Bedienung: Der Fluch mit der Leertaste

Die Wartezeiten beim Start von Openoffice waren fast doppelt solange wie bei einem Asus EeePC 1000H unter Windows XP und auch unter Ubuntu Eee. Dies war leider kein Einzelfall und zog sich durch alle Einstellungen und Programmstarts durch. Bei der Bedienung des Jupiter 1014a sollte somit einiges an Geduld mitgebracht werden.

Das Netbook besteht aus schwarzem Plastik. Der Deckel des Displays ist mit Klavierlack überzogen und zieht Fingerabdrücke magisch an. Das restliche Gehäuse ist aus mattem schwarzen Plastik. Die Tastatur zieht sich fast über die gesamte Breite des Netbooks und die Tasten sind angenehm groß, sogar die Satzzeichen wurden nicht verkleinert. Dies hat aber zur Folge, dass die Backspacetaste und die rechte Shift-Taste sehr klein ausgefallen sind. Weitaus schwerwiegender kommt hinzu, dass der rechte Daumen statt auf der Leertaste immer auf dem ALTGR-Drücker landet - die Leertaste ist schlichtweg zu klein.

Lautstärke
idleLast
33,4 db37,7 db

Das Touchpad kann überzeugen, wenngleich es ungewohnt tief in das Gehäuse abgesenkt wurde. Die doppelt belegten Funktionstasten funktionieren unter Linux, aber die Befehle werden außer bei der Umstellung der Lautstärke nicht angezeigt. Der Benutzer tappt somit im Dunkeln, ob die WLAN-Verbindung aktiv ist oder die Helligkeit schon ihren Maximalwert erreicht hat.

Akkuleistung: Schwache Werte

Akkulaufzeit
OfficeFilm
140 min.105 min.
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Bei der Akkuleistung bleibt das Datacask Jupiter 1014a unter dem Durchschnitt der bislang getesteten Netbooks. Dies dürfte vor allem der recht anspruchsvollen Linux-Distribution geschuldet sein. Im Office-Betrieb hielt das Netbook lediglich 140 Minuten durch, wo hingegen netzwelt bei der Konkurrenz Laufzeiten von bis zu sieben Stunden messen konnte.

Fazit: Nur ein weiteres Netbook

Das Datacask Jupiter 1014a ist, abgesehen vom Betriebssystem, nur ein weiteres Netbook. Das Alleinstellungsmerkmal wird dem kleinen Notebook in diesem Fall zum Verhängnis. Das Netbook genehmigt sich selbst beim kleinsten Programmstart eine Pause. Aufgrund der zu kleinen Leertaste vertippen sich selbst geübte Schreiber ständig. Mit einem Preis von 370 Euro für die Linux-Version ist es zudem nicht günstiger als die übrigen Wettbewerber. Die Version mit vorinstalliertem Windows XP schlägt mit 400 Euro zu Buche.

Update vom 18.12.2008: Datacask senkt die Preise

Pünktlich zu Weihnachten senkt Datacask die Preise für das Jupiter 1014a. Sowohl die Linux-Version als auch die Variante mit Windows XP werden 70 Euro billiger. Sie kosten damit ab sofort nur noch 299 und 329 Euro.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Hallo, ich habe das Problem, das mir das Disply kaputt gegangen ist, lohnt es sich ein neues zu besorgen (wenn ja, wo???) oder sollte ich mich gleich nach nem neuen netbook umsehen???

Eine Windows Treiber-CD ist drin. Bei mir lief bis heute Windows XP Leider ist eben die Festplatte draufgegangen (80 GB Hitachi aus Taiwan mit Fertigungsdatum April 2008) Beruflich...

Das mag ja< alles sein. Der Aakku ist aber der letzte Mist. Geht nach 6 Monaten kaputt und die Firma ist insolvent. Der Händler beruft sich auf die Gewährleistungsfrist von 6 Moaten. Toll was< ?

Den Datacask-Test kann ich nicht unterschreiben. Bei mir läuft er mit Knoppix absolut rund, keine Pausen beim Programmstart und es klappt sogar ziemlich flott wie ich finde.

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