Intel Atom, 10,2-Zoll-Display und eine 80 Gigabyte Festplatte
Datacask Jupiter 1014a im Test: Netbook mit Knoppix-Linux
Klein und schwarz ist das Netbook von Datacask. Der relativ unbekannte deutsche Hersteller setzt beim Jupiter 1014a auf die Kombination aus Intel Atom Prozessor und Knoppix-Linux. Netzwelt hat die interessante Konstellation getestet.
Inhaltsverzeichnis
- 1Technische Daten: Einmal Standardmenü bitte
- 2Betriebssystem: Ist Linux wirklich die bessere Wahl?
- 3Optik und Bedienung: Der Fluch mit der Leertaste
- 4Akkuleistung: Schwache Werte
- 5Fazit: Nur ein weiteres Netbook
Technische Daten: Einmal Standardmenü bitte
Anhand der verbauten Technik kann man die einzelnen Netbooks schon lange nicht mehr voneinander unterscheiden. Auch Datacask setzt beim Jupiter 1014a auf Bewährtes. Zum Einsatz kommt ein Intel Atom und ein Gigabyte RAM. Das Netbook wurde mit einer herkömmlichen Festplatte mit einem Speichervolumen von 80 Gigabyte ausgestattet. Der Bildschirm ist 10,2 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten.
Wie auch beim Fujitsu-Siemens Amilo Mini ist ein schmaler ExpressCard 34 Slot vorhanden. Ein Kartenleser fehlt ebenso wenig. Bei den Anschlüssen gibt sich das Netbook keine Blöße und bietet die in dieser Klasse üblichen Verbindungen: Ein VGA-, ein LAN- und drei USB-Anschlüsse. Auf den N-Standard beim WLAN sowie eine Bluetooth-Verbindung wurde verzichtet.
Betriebssystem: Ist Linux wirklich die bessere Wahl?
Datacask Jupiter 1014a
Das Layout der Tastatur ist im Grunde in Ordnung, jedoch stört die zu kleine Leertaste massiv beim Schreiben.
Die doppelt belegten FN-Tasten funktionieren zwar, jedoch werden die verstellten Funktionen oft nicht angezeigt.
Das Hauptargument, um auf eine Linux-Distribution zurückzugreifen, ist oftmals der ressourcenschonende Umgang mit den vorhandenen Mitteln. Linux-Anhänger setzen an dieser Stelle gerne zum Rundumschlag gegen das "böse" Windows an: Opensource, ständige Updates und ein Kernel für alle Distributionen werden dabei oft genannt. Letztere Vorteile liegen auf der Hand, aber von einem ressourcenschonenden Betrieb ist im Falle des Testgerätes nicht viel zu spüren. Im Test genehmigte sich das auf einer Knoppix-Distribution basierende Jupiter 1014a bei Programmstarts immer wieder mehrere Sekunden dauernde Denkpausen.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Datacask Jupiter 1014a. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Datacask Jupiter 1014a. Zusätzlich haben wir ein Special zu Netbook vorbereitet.

Hallo, ich habe das Problem, das mir das Disply kaputt gegangen ist, lohnt es sich ein neues zu besorgen (wenn ja, wo???) oder sollte ich mich gleich nach nem neuen netbook umsehen???
Eine Windows Treiber-CD ist drin. Bei mir lief bis heute Windows XP Leider ist eben die Festplatte draufgegangen (80 GB Hitachi aus Taiwan mit Fertigungsdatum April 2008) Beruflich...
Das mag ja< alles sein. Der Aakku ist aber der letzte Mist. Geht nach 6 Monaten kaputt und die Firma ist insolvent. Der Händler beruft sich auf die Gewährleistungsfrist von 6 Moaten. Toll was< ?
Den Datacask-Test kann ich nicht unterschreiben. Bei mir läuft er mit Knoppix absolut rund, keine Pausen beim Programmstart und es klappt sogar ziemlich flott wie ich finde.