Windows 7: Die 10 spannendsten Neuerungen seit Vista
6.: System Tray
Der System Tray ist unter Windows jener Bereich in der unteren rechten Ecke, der im Hintergrund laufende Prozesse anzeigt. Neben Standard-Applikationen wie Lautstärke oder Netzwerk-Verbindungen tragen sich auch installierte Programme gerne hier ein - und nicht immer sind diese so nützlich und unverzichtbar wie ein Virenscanner. Für Windows 7 hat Microsoft das Konzept des System Tray grundlegend verändert: Der Nutzer entscheidet, welche Anwendugen hinzugefügt werden, unerwünschte Gäste bleiben draußen.
Der System Tray funktioniert in Windows 7 anders (Quelle: Neowin.net).
7.: Heim-Netzwerke
Selbst Microsoft musste es während der Präsentation von Windows 7 zugeben: Das Einrichten von Heim-Netzwerken war in den bisherigen Betriebssystemen aufwändig und wenig komfortabel. Der Vista-Nachfolger wird deshalb mit einem Dienst namens HomeGroups ausgestattet. Computer wählen sich dabei automatisch mit dem Benutzerprofil in ein bestehendes Netzwerk ein und geben öffentlich zugängliche Daten wie Fotos oder Dokumente frei - etwa wenn man abends mit dem Notebook von der Arbeit nach Hause kommt und per WLAN direkt in die HomeGroup integriert wird.
8.: Abgespeckter Umfang
Kritik erntete Vista auch dafür, dass der Programmumfang und damit die Installationsgröße gegenüber Windows XP weiter zugenommen haben. Für Windows 7 hat sich Microsoft deshalb dazu entschlossen, bestimmte Programme aus der Pflicht-Installation zu entfernen. Diese Anwendugen kann der Nutzer bei Bedarf nachträglich herunterladen und aufspielen. So sind Movie Maker, Live Mail und Photo Gallery jetzt optional in Windows 7.
9.: Netbook-kompatibel
Viele Anwender und Hardware-Hersteller kehrten Vista nicht zuletzt deshalb den Rücken zu, weil das Betriebssystem für die kleinen und leistungsschwachen Netbooks ungeeignet ist. Um sich diesen Trend nicht entgehen zu lassen, hat Microsoft Windows 7 auch auf Netbooks hin optimiert: Während der Präsentation lief der Vista-Nachfolger auf einem Netbook mit einem Gigahertz Taktung und einem Gigabyte Arbeitsspeicher - 500 Megabyte blieben noch frei.
Windows 7: Microsoft enthüllt das neue Betriebssystem
Windows 7 in all seiner Pracht mit Transparenzen und neuer Taskleiste.
Das neue Startmenü klappt seitlich ein wenig auf und gibt so den Blick auf zusätzliche Informationen frei.
Der als Windows Orb bekannte Startknopf hat ebenfalls einen neuen optischen Effekt spendiert bekommen.
Die neue Taskleiste zeigt laufende Prozesse als Symbole an, ähnlich wie das aus Mac OS X bekannte Dock. Wird die Maus über ein Symbol bewegt, klappen die darin enthaltenen Anwendungen und Fenster auf.
Ordner mit Fotos bekommen eine neue Ansicht, die auf den ersten Blick die Inhalte zeigt.
Das Synchronisieren von Daten zwischen Computer und Handy soll unter Windows 7 deutlich vereinfacht sein.
10.: Vista-Kernel
Die Hoffnungen waren groß, dass Microsoft für Windows 7 den Kernel, also den Kern des Betriebssystems, von Grund auf neu programmieren würde. Die Tatsache, dass Windows 7 auf Vista aufbaut und dessen Kernel lediglich weiterentwickelt, kann aber auch ein Vorteil sein. Auf diese Weise hatte Microsoft nämlich die Gelegenheit, zwei Jahre lang an Stabilität und Sicherheit zu feilen und jetzt einen ausgereiften Kernel zu präsentieren.
