Brain City: 4.500 Wissenschaftler sollen in eigener Stadt forschen

Eureka: Australische Uni baut Stadt aus Fernsehserie nach

Eureka: Australische Uni baut Stadt aus Fernsehserie nach Die Universität von Queensland in Australien plant eine Kleinstadt, deren Bevölkerung sich aus den besten Wissenschaftlern der Welt zusammensetzen soll. Das Vorhaben erinnert an den namensgebenden Ort der US-Fernsehserie Eureka.

?
?


"Eureka" ist eine geheime, fiktive Stadt in den Wäldern Oregons im Nordwesten der USA. Die US-Regierung hat sie gebaut, damit die dort lebenden Wissenschaftler in Ruhe forschen und experimentieren können. In der Serie geraten regelmäßig Experimente oder Erfindungen außer Kontrolle. Am Ende der Folgen konnten Sheriff Jack Carter und die Einwohner von Eureka bisher noch jede Gefahr bewältigen.

Werbung

Aus dem Fernsehen in die Realität

Einem Bericht der Zeitung Courier Mail zufolge plant die Universität von Queensland im australischen Brisbane eine eigene Stadt, die stark an Eureka erinnert. Von den 10.000 Einwohnern sollen etwa 4.500 Elite-Wissenschaftler aus der ganzen Welt dort wohnhaft werden.

Laut Courier Mail solle die "Brain City" getaufte Stadt auf einem 280 Hektar großen Gelände am Brisbane River in den Pinjarra Hills im Westen der Stadt entstehen. Die neue Stadt wäre eine normale Stadt mit Einkaufszentren, Parks, Schulen, Radwegen und einer Gemeindebibliothek. Nur der hohe Anteil an Wissenschaftlern unter der Bevölkerung sei etwas Besonderes.

Courier Mail zitiert den Architekten und stellvertretenden Vizekanzler der University of Queensland Michael Keniger mit der Einschätzung, dass das Projekt 15 Jahre bis zur vollständigen Realisierung benötige.

Die Universität sieht ihre Pläne erst am Anfang

Paul Greenfield, Vizekanzler der University of Queensland, legte nach den ersten Presseberichten Wert darauf, dass es sich um hypothetische Pläne handele. Die Einwohnerzahl von 10.000 Menschen stamme laut Greenfield nicht von der Universität. Entschieden sei noch nichts. Bevor so ein Projekt realisiert werde, würde die Universität sich mit der Gemeinde und der lokalen Bevölkerung an einen Tisch setzen.

Das momentan brachliegende Gelände in den Pinjarra Hills bekam die Hochschule 1923 geschenkt. Die Planungen der Universität seien langfristig und werden in den nächsten 15 Jahren keinen Einfluss auf das Land am Brisbane River haben. Bis aus der Sciene-Ficiton-Serie eine tägliches Dokuformat werden kann, ziehen also noch einige Jahre ins Land.

Mehr zum Thema »

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Tablet-PC Mobile World Congress 2013 Die Messe-Neuheiten aus Barcelona

Der Mobile World Congress 2013 ist vorbei. Netzwelt zeigt welche Handys und Tablet-PCs in den nächsten Wochen und Monaten auf den Markt kommen...

Mobile Computing Mobile World Congress 2013 Die Messe-Neuheiten aus Barcelona

Der Mobile World Congress 2013 ist vorbei. Netzwelt zeigt welche Handys und Tablet-PCs in den nächsten Wochen und Monaten auf den Markt kommen...