Staub- und spritzwasserschütze digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger
Für die erste Weltreise: DSLR Pentax K200D im Test
Pentax hatte seine digitale Spiegelreflexkamera K200D preislich ursprünglich nicht im Einsteigerbereich angesiedelt. Der Preisverfall innerhalb von einem Dreivierteljahr macht sie jedoch auch für Einsteiger interessant. Nicht nur für sie hat Pentax zahlreiche Dichtungen zum Schutz vor Staub und Wasser in die Kamera eingebaut. Netzwelt hat die K200D zusammen mit einem Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 55 Millimetern getestet.
Inhaltsverzeichnis
- 1Umweltschutz mal anders: Technik vor Umwelteinflüssen geschützt
- 2Fotos auf Verdacht: Zwischenspeicher für Testaufnahmen
- 3Weltweite Stromversorgung: AA statt Akku
- 4Bedienung
- 5Fazit
- 6Testbilder
Umweltschutz mal anders: Technik vor Umwelteinflüssen geschützt
Insgesamt 60 Dichtungen schützen laut Hersteller Pentax die Technik in der K200D vor dem Eindringen von Wasser und Staub. Sollte sich doch einmal Staub auf dem CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 10,2 Megapixeln ablegen, kann ihn die K200D auf Anweisung hin abschütteln. Wählt man die "Staubentfernung" im Menü aus, vibriert der Bildsensor und versucht so die störenden Partikel abzuschütteln. Ob die Reinigung erfolgreich war, lässt sich mit Hilfe des "Staubalarms" überprüfen.
Ebenfalls gut vor Wasser und Staub geschützt ist der optische Bildstabilisator in der K200D. Bei Pentax heißt die Technik "opto-magnetische Shake Reduction": Sensoren erkennen die Bewegungen der Kamera und gleichen sie in alle sechs möglichen Bewegungsrichtungen aus (links und rechts, hoch und runter, vor und zurück).
Fotos auf Verdacht: Zwischenspeicher für Testaufnahmen
Die Pentax K200D besitzt einen Zwischenspeicher. Dieser erlaubt es Aufnahmen unter Vorbehalt zu machen. Sind Motiv oder Belichtungseinstellungen noch nicht optimal, kann man das Bild einfach überschreiben, ohne die Speicherkarte beansprucht zu haben. Gefällt die temporäre Testaufnahme, speichert ein Druck auf die Funktionstaste ("Fn") sie auf der SD-Speicherkarte.
DSLR-Kit: Pentax K200D
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Bild vergrößern Der Blitz springt automatisch oder auf Knopfdruck heraus. - Bild 2 von 8
Bild vergrößern Die Gegenlichtblende gehört zum Lieferumfang des Kits. - Bild 3 von 8
Bild vergrößern Auf der linken Vorderseite der Kamera befindet sich die RAW-Taste. Mit ihr wählt man das Dateiformat für die nächsten Aufnahmen aus. - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Nicht für klein Händchen ist der Griff der Kamera bestimmt. - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Info-Display rechts und Wahlrad links neben Blitz, beziehungsweise Sucher. - Bild 6 von 8
Bild vergrößern Die K200D ist kompatibel mit Pentax KAF- und KA-Objektivbajonetten und unterstützt die KAF-Motor-Zoom Funktion. K-Objektivbajonett und M42 und Mittelformatobjektive passen mittels Adapter mechanisch an die Kamera, es sind aber Einschränkungen zu beachten. Viele Objektive älterer Bauart sind nicht auf dem Leistungsniveau der K200D. Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5x - Bild 7 von 8
Bild vergrößern Die SD-Speicherkarte ist durch Gummidichtungen geschützt. - Bild 8 von 8
Bild vergrößern Die Anschlüsse für Fernauslöser, USB und Strom schützen extra Gummidichtungen.
Wenn die Fn-Taste nicht gerade dazu dient, Fotos zu speichern, aktiviert sie weitere Funktionen der Cursortasten. So lässt sich mit wenigen Tastendrücken die Lichtempfindlichkeit, der Weißabgleich sowie der Blitz- und der Aufnahmemodus auswählen.
Weltweite Stromversorgung: AA statt Akku
Ihren Strom bezieht die Pentax K200D nicht aus einem Akku, sondern aus vier Batterien oder Akkus vom Typ "AA". Das sind die Batterien mit 1,5 Volt, von denen eigentlich jeder welche zu Hause herumliegen hat, weil man sie immer wieder benötigt. Was für den einen wie ein Rückschritt aussieht, mag für den anderen ein großer Vorteil sein. Auf der ganzen Welt sollte es kein Problem sein, neue Batterien für die K200D zu erhalten - egal ob im Tante-Emma-Laden in Castrop-Rauxel, am Flughafen von Bangkok oder beim Straßenhändler in Santiago de Chile. Laut Pentax reichen vier hochwertige Lithium-Batterien für bis zu 1.100 Aufnahmen.
Vier Akkus oder Batterien vom Typ "AA" versorgen die K200D mit Strom.
Weltenbummler stellt die K200D vor ein anderes Problem. Im netzwelt-Vergleichstest von fünf DSLR-Einsteigermodellen ist sie die schwerste Kombination aus Kamera, Objektiv und Akku, beziehungsweise Batterien. Sie bringt insgesamt 981 Gramm auf die Waage.







