Ein erster Test: Google Android Market
Erst ein paar dutzend Anwendungen
Google verspricht sich von diesen liberaleren Nutzungsbedingungen eine Chance, Apples iPhone-Plattform die Stirn zu bieten. Bisher ist davon allerdings noch wenig zu spüren. Kurz nach dem Start bietet der Android Market erst ein paar dutzend Applikationen an. Einige der Market-Kategorien sind regelrecht verwaist. So können G1-Nutzer in der Rubrik "Social" bisher lediglich eine Anwendung für Myspace herunterladen. Ähnliche Apps für Facebook, Twitter oder Linkedin fehlen bisher vollkommen.
Vor der Markteinführung des G1 berichteten US-Journalisten davon, dass ihnen zugängliche Test-Geräte Zugriff auf deutlich mehr Anwendungen boten. Google entschloss sich jedoch offenbar dazu, zum Start alle Beta- und Vorab-Versionen aus dem Angebot zu nehmen. Von der Firma hieß es dazu, viele Programme würden in den nächsten Tagen wieder online auftauchen. Bisher wächst der Market-Katalog jedoch sehr langsam.
Interessant ist allerdings, dass Android Market von Anfang an auf soziale Features setzt. So können Nutzer jede einzelne Anwendung bewerten und kommentieren. An den Kommentaren lässt sich dann auch sehr schnell ablesen, ob sich der Download einer Anwendung lohnt. Im AppStore von Apple funktioniert dies hingegen genau so.
Skype, Klingeltöne, Strichcode-Scanner
Viele Anwendungen des Android Market werden iPhone-Nutzern bekannt vorkommen. So lassen sich auch auf dem G1 Songs per Melodie erkennen, und G1-Nutzer können wie iPhone-Nutzer Blackjack, Pac-Man und Poker spielen.
Doch der Android Market bietet auch eine Reihe von Applikationen, die iPhone-Besitzer neidisch machen könnten. So hat sich Apple bisher geweigert, seinen Nutzern das kostenlose Transferieren von Klingeltönen anzubieten. Stattdessen möchte man lieber selbst Klingeltöne über iTunes verkaufen. G1-Besitzer laden sich dafür einfach die Ringdroid-Anwendung auf ihr Handy - und schon können sie sich aus jeder MP3-Datei direkt auf ihrem Handy einen Klingelton zusammenbasteln.

Internet-Telefonie-Dienste wie Skype sind ebenfalls tabu auf dem iPhone. Android-Nutzer installieren dafür einfach iSkoot. Das Programm bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Skype-Kontakte direkt über das G1 anzurufen.
Clever ist schließlich auch der Strichcode-Scanner. Wer im Geschäft mal wieder überlegt, ob sich ein bestimmtes Produkt online nicht vielleicht doch billiger bestellen ließe, fotografiert damit einfach den Strichcode. Das Programm erkennt diesen in den meisten Fällen richtig - und erlaubt es dann, mit einem Klick auf Google nach alternativen Einkaufsquellen zu suchen.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
ähem, sorry, die Adresse lautet: www.android.com/market/ -
Zitat aus dem Artikel: "Kein Wunder also, dass sich Google davon eine Scheibe abschneiden will. Der Suchmaschinen-Riese weihte zeitgleich mit der Markteinführung des auf Android basierenden Handys auch den Android...
Komisch: Der Artikel behandelt den Android-Marketplace, sagt aber nicht, wie man dorthin kommt. Wie lautet die URL? Gibt man "Android-Market.de" ein, landet man übrigens im App Store - geschickt, was?