Was die lieben Kollegen garantiert in den Wahnsinn treibt
Auf die Palme: 10 fiese Computer-Streiche fürs Büro
Egal ob die strenge Sekretärin, der muffelige Kollege oder der verhasste Chef - überall, wo Menschen an Computern sitzen, gibt es genug Gelegenheiten, ihnen einen Streich zu spielen. Hier finden Sie zehn Bürostreiche, die das Potenzial haben, die lieben Kollegen in den Wahnsinn zu treiben.

Inhaltsverzeichnis
- 11. Nützlicher Komplize: Die Autokorrektur
- 22. Fauler Zauber: Der verschwundene Desktop
- 33. Verwirrspiel: Verknüpfungen vertauschen
- 44. Absturz: Ungewolltes Herunterfahren
- 55. Seekrank: Betrunkene Mäuse
- 66. Hand anlegen: Maus manipulieren
- 77. Buchstabensalat: Tasten austauschen
- 88. Aberglaube: Der Poltergeist schlägt zu
- 99. Aberglaube: Bei dir piept es wohl
- 1010. Aufgabe: Ein Phantom an den Tasten
1. Nützlicher Komplize: Die Autokorrektur
Eine eigentlich nützliche Funktion des Schreibprogramms Microsoft Word liefert genau den richtigen Ansatzpunkt für den ersten Streich: die Autokorrektur. Diese ist normalerweise dafür zuständig, automatisch häufige Rechtschreibfehler und Buchstabendreher auszumerzen.
In den Einstellungen lässt sich für ein beliebiges Wort die gewünschte Autokorrektur einstellen. Je nachdem, ob Sie es sich mit dem Kollegen verscherzen wollen oder nicht, versehen sie dadurch Wörter gezielt mit Rechtschreibfehlern oder ersetzen häufige Wörter wie "und" oder auch seinen Namen mit mehr oder weniger ausdrucksstarken Begriffen.
2. Fauler Zauber: Der verschwundene Desktop
Die schlechte Nachricht: Der folgende Streich hat in vielen Büros schon seine Runde gemacht. Die gute Nachricht: Sie finden mit Sicherheit trotzdem noch Menschen, die ihn noch nicht kennen - und seien es die eigenen Eltern. Die Belohnung: Völlige Verzweiflung beim Gegenüber.
Dazu müssen Sie zunächst einen Screenshot vom Desktop machen, wenn alle Fenster geschlossen sind. Nach dem Speichern des Fotos wählen Sie es als Hintergrundbild für den Computer aus und legen einen neuen Order an, in den sie alle Verknüpfungen verschieben. Das Ergebnis: Auf dem Monitor sind zwar die gewohnten Programme und Symbole zu sehen, aber das Draufklicken, egal wie oft und enthusiastisch, löst keinerlei Reaktion aus.
3. Verwirrspiel: Verknüpfungen vertauschen
Verknüpfungen auf dem Desktop sind eine prima Sache - häufig genutzte Programme sind nur einen Doppelklick entfernt. Es sei denn, jemand hat sich an Ihrem Computer ausgetobt und die Eigenschaften der Verknüpfungen manipuliert, die sich mit einem Rechtsklick auf das Symbol öffnen. Denn unter "Ziel" lässt sich hier jede beliebige exe-Datei auswählen - bei der Verknüpfung mit dem Mozilla Firefox zum Beispiel Microsoft Word.
Für fiese Zeitgenossen gibt es eine weitere Möglichkeiten: Statt einer exe-Datei einfach den folgenden Text in das Ziel-Feld eingeben "shutdown /s". Der Effekt: Möchte das ahnungslose Opfer per Doppelklick das gewünschte Programm starten, fährt sich der PC wie von Zauberhand herunter.
4. Absturz: Ungewolltes Herunterfahren
Auch bei diesem Streich spielt der Desktop und das "shutdown /s" eine wichtige Rolle. Mit einem Rechtsklick auf den Desktop legen Sie zunächst ein neues Textdokument an. In dieses schreiben Sie den Shutdowm-Befehl und speichern das Textdokument. Nun benennen Sie es beliebig und möglichst verlockend, etwa mit "Nacktbilder" oder anderen zum Klicken anregenden Begriffen, und ersetzen die txt-Endung durch ".bat". Wer dieses Symbol anklickt, darf seinem Rechner ebenfalls beim Herunterfahren zusehen.

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