Gamer-Träume: Microsoft Sidewinder X5 und X6 im Test
Treiber: Mausgrau
Vom größten Softwarekonzern könnte man ähnlich schicke Treiber wie jene der Roccat Kone erwarten - Pustekuchen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet wurde netzwelt gnadenlos enttäuscht, denn die Treiber kommen in tristem Mausgrau daher. Die Optik ist bekanntlich nur die halbe Miete und so erweisen sich beide Treiber als gelungen und leicht verständlich. Microsoft hat beide Treiber in die Windowseinstellungen der Systemsteuerung integriert. Die Einstellungen für Makros sind leicht verständlich und auch die Handhabung der drei Profile funktioniert auf Anhieb.
Die Einstellung für die drei DPI-Tasten der Sidewinder X5 ist in sechs Schritten auswählbar. Sehr gut gefallen hat netzwelt die vielen schon vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten für die einzelnen Tasten, sodass man unter Umständen auch ohne Makros auskommt und nur zwei Klicks für eine Taste braucht, damit sie den Befehl "Einfügen" beherrscht.
Makros: Anlegen von Tastenkürzeln
Im Dunkeln wirkt das Rot besonders gut.
Die Makroeingabe ist sowohl bei der Tastatur als auch bei der Maus sehr einfach und in Sekundenschnelle erledigt. Bei der Sidewinder X6 können zudem auch ohne Zuhilfenahme des Treibers die Makros eingegeben werden - besonders in Spielen sehr praktisch. Mithilfe einer Zusatztaste und anhand einer roten LED kann der Erfolg der Eingabe überwacht werden. Praktisch: Gespeicherte Markos für die Tastatur können ebenso für die Maus verwendet werden.
Fazit: Tastatur gut, Maus schlecht
Das fehlende Display sei der Microsoft Sidewinder X6 verziehen, zumal der Preis mit knapp über 50 Euro akzeptabel für das Gebotene ist. Die größte Schwäche ist die fehlende Höhenverstellbarkeit. Insgesamt hinterlässt sie einen sehr guten Eindruck: Leicht bedienbare Treiber, 30 Makrotasten, Hindergundbeleuchtung und Mediatasten lassen jeden Spieler strahlen. Sehr praktisch ist auch der Ziffernblock, welcher rechts und links der Tastatur angebracht werden kann.
Eine Tastatur mit wenigen Schwächen
Die Microsoft Sidewinder X5 ist hingegen nicht so gut gelungen. Die nicht vorhandene Daumenmulde und die viel zu kurze Ablage für den Ringfinger bedeuten Abstriche in der Ergonomie. Mit 2.000 DPI ist die Gamer-Maus mit einem vergleichsweise schwachem Sensor ausgestattet. Die Maus war trotz allem in jeder Lage präzise. Für 35 Euro bietet die Konkurrenz aber zum Teil wesentlich mehr.

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