Entscheidungshilfe: Fünf Gründe für und gegen Netbooks

Netbooks sind unnütz weil ...

sie zu klein sind.

Vor allem bei der Tastatur macht sich die geringe Größe der Netbooks negativ bemerkbar. Mit dem gewohnten Zehn-Finger-System kommt man bei ihnen nicht weiter. Nur auf den größeren Modellen mit einem zehn Zoll großen Display kommen geübte Tipper halbwegs zurecht. Grundsätzlich gilt: Je kleiner das Netbook, desto geringer die Chance, die gewünschte Taste, und nur die, zu treffen.

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Außerdem ist kaum eine Webseite heute für die kleinen Displays optimiert. Trotz Zoom-Funktion heißt es oft scrollen, scrollen, scrollen.

sie ein ergonomischer Rückschritt sind.

Monitor, Tastaur, Drehstuhl, Lichteinfall - den Arbeitsplatz richtet man sich nach den ergonomischen Empfehlungen von Ärzten, Krankenkassen und Berufsgenossenschaften ein. Ist man aber unterwegs, kommt das Netbook zum Einsatz und vorbei ist es mit den den guten Vorsätzen für den Rücken. Die Tastatur ist zu klein für ein gesunde Haltung der Hände und über die Positionierung und Größe des Displays braucht man keine weiteren Worte verlieren.

sie keine optischen Laufwerke besitzen.

Die Hersteller meinen es ja nur gut. Diversen Netbooks liegt eine Silberscheibe mit Software, Handbuch und Recovery-Version des Betriebssystems bei. Doch kein Netbook besitzt ein optisches Laufwerk für diese oder andere CDs oder DVDs. Externe Laufwerke könnte man zwar per USB anschließen - aber will man das wirklich? Für den Datentransfer bleiben nur noch USB-Sticks und das Internet.

ihre Ausstattung viele Wünsche offen lässt.

Netbooks verfügen in der Regel über eine magere Ausstattung. Mehr als drei USB-Anschlüsse, einen Kartenleser, einen Netzwerk- sowie Audio-Anschlüsse und einen VGA-Ausgang gibt es in der Regel nicht. Von HDMI oder DVI können Netbooks nur träumen.

Damit die Hersteller ihre Netbooks noch mit Windows XP ausliefern können, unterwerfen sie sich dem Diktat des Softwaregiganten. Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte und Display: Es gibt fast kein technisches Ausstattungsmerkmal, für das Microsoft keine Höchstgrenze festgelegt hat.

Erst nach und nach beginnen die Hersteller langsam ihre Netbooks ab Werk mit UMTS-Adaptern auszustatten. Dabei ist die mobile Datenübertragung für mobile Arbeitsgeräte von grundlegender Wichtigkeit, denn nicht überall hat man Zugang zu WLAN-Netzen. Mobilfunkprovider haben die Lücke erkannt und bieten die Netbooks zusammen mit UMTS-Adaptern und Verträgen an.

sie falsch verstanden werden.

Das gewohnte Windows XP verleitet Menschen dazu, auf ihrem Netbook die gleichen Programme wie auf ihrem PC zu installieren. Dabei sind die Mini-Notebooks nicht dafür gedacht. Beschwerden darüber, dass die neueste Version von Photoshop oder Far Cry 2 auf dem neuen Netbook nicht flüssig laufen, sollten zu einem dreimonatigen Computerverbot führen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Netbook und Asus EeePC.

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