Die entscheidende Frage: Soll ich oder soll ich nicht?
Entscheidungshilfe: Fünf Gründe für und gegen Netbooks
Netbooks sind beliebt. Ein Jahr nach der Vorstellung des EeePC von Asus machen sie in Europa laut den Marktforschern von Gartner und IDC zehn Prozent der verkauften Computer aus. Dabei sind die Netbooks vieler Hersteller erst seit einigen Monaten auf dem Markt, beziehungsweise kommen erst noch. Doch was spricht eigentlich für die kleinen Laptops? Oder ist der Hype um die Mini-Notebooks völlig ungerechtfertigt?
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt
- 2Netbooks sind super, weil ...
- 3Netbooks sind unnütz, weil ...
- 4Netbooks sind super, weil ...
- 5sie leicht und handlich sind.
- 6sie nicht viel kosten.
- 7ihre Ausstattung völlig ausreicht.
- 8sie Linux näher bringen
- 9ein Browser reicht.
- 10Netbooks sind unnütz weil ...
Inhalt
Netbooks sind super, weil ...
- sie leicht und handlich sind.
- sie nicht viel kosten.
- ihre Ausstattung völlig ausreicht.
- sie Linux näher bringen.
- ein Browser reicht.
Netbooks sind unnütz, weil ...
- sie zu klein sind.
- sie ein ergonomischer Rückschritt sind.
- sie keine optischen Laufwerke besitzen.
- ihre Ausstattung viele Wünsche offen lässt.
- sie falsch verstanden werden.
Netbooks sind super, weil ...
sie leicht und handlich sind.
Jeder, der ständig oder auch nur häufig einen Laptop mit sich herum trägt, weiß: Jedes Gramm und jeder Kubikzentimeter Volumen ist wichtig. Mit ihrem Gewicht von rund einem Kilogramm wiegen Netbooks nur etwa die Hälfte bis ein Drittel dessen, was ein normales Notebook auf die Waage bringt. Netbooks haben ein so geringes Volumen, dass sie sogar schon in größeren Handtaschen Platz finden.
sie nicht viel kosten.
Netbooks sind verhältnismäßig günstig. Ihre Preise bewegen sich in der Regel zwischen 299 und 399 Euro. Wobei es auch Ausreißer in beide Richtungen gibt. Insgesamt vermitteln sie jedoch den Eindruck, günstig zu sein. Unter den Angeboten von Notebookhändlern und Elektronikfachmärkten finden sich jedoch zahlreiche normale, unhandlichere Notebooks mit besserer Ausstattung zu vergleichbaren Preisen.
ihre Ausstattung völlig ausreicht.
Die meisten Netbooks besitzen einen Atom-Prozessor von Intel mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher ist meist ein Gigabyte groß. Die Festplattenkapazität schwankt zwischen 16 und 160 Gigabyte - je nachdem ob eine flashbasierte SSD-Festplatte oder eine herkömmliche HDD-Festplatte verbaut wurde.
Mit diesen Werten sind Netbooks gut für ihr Haupteinsatzgebiet gerüstet: Büroanwendungen und Internet-Nutzung. Für Bildbearbeitung oder Spiele mit der neuesten 3D-Grafik sind die Mini-Notebooks nicht konzipiert worden.
sie Linux näher bringen
Netbooks bauen die Berührungsängste vieler Computer-Nutzer gegenüber Linux ab. Am heimischen PC fällt der Abschied vom gewohnten Windows verständlicherweise schwer. Aber bei einem neuen Zweitrechner, auf dem hauptsächlich auch unter Windows beliebte Programme wie der Browser Firefox, der Mail-Client Thunderbird oder die Büro-Suite OpenOffice.org zum Einsatz kommen, probiert man eher mal was Neues aus. Von der Linux-Distribution Ubuntu gibt es sogar schon eine extra an den EeePC angepasste Version: Ubuntu EEE.
ein Browser reicht.
Ein Festplatte ist heute fast überflüssig. Alles, was man braucht, egal ob Programme oder Speicherplatz, gibt es heute im Netz. Bildbearbeitung, Musik, Chat, E-Mail oder Dateien speichern - alles lässt sich online erledigen. Für dieses so genannte "Cloud Computing" sind die Netbooks die idealen Terminals.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Netbook und Asus EeePC.
