HTC G1: Das Google-Handy im ausführlichen Test
Lokalisierung: Mit eingebautem Kompass
Überraschend nützlich ist dagegen der Trackball. Das G1 besitzt einen recht gut funktionierenden Touch-Screen, mit dem sich Websites und Menüs eigentlich auch sehr einfach per Finger durchblättern lassen. Doch gerade im Zusammenspiel mit der Tastatur erweist sich der Trackball oft einfach als schneller und präziser als die eigenen Wurstfinger.
Das G1 wird mit einem Headset verkauft, dessen Klang eher als durchschnittlich zu bezeichnen ist. Ärgerlich obendrein: An Stelle eines 3,5-Millimeter-Klinkenanschlusses setzt HTC auf eine proprietäre USB-Schnittstelle, sodass sich viele Headsets nur mit einem zusätzlichen Adapter nutzen lassen. Die Schnittstelle wird zudem mit einem Plastik-Clip verschlossen, der während der Nutzung seltsam am Gerät herumbaumelt.
Die Verarbeitung des G1 ist nicht über sämtliche Zweifel erhaben. (Bild: HTC.com)
Eine ähnlich billige Verarbeitung wird auch für die Abdeckung des Micro-SD-Card-Schlitzes genutzt. Wer diesen zum ersten Mal öffnet, bricht sich dabei nicht nur schnell mal einen Fingernagel ab, sondern hat auch das Gefühl, damit das Gerät selbst kaputt zu machen. Das G1 kommt standardmäßig mit einer ein Gigabyte großen Speicherkarte, die sich aber auch gegen einen Speicher mit mehr Kapazität austauschen lässt.
Der Datentransfer vom und zum Gerät ist problemlos mit dem mitgelieferten USB-Kabel möglich, das G1 wird dabei von Macs und PCs ganz einfach als USB-Massenspeicher erkannt. MP3s und andere Daten lassen sich damit ganz einfach und ohne jede Zusatz-Software per Drag-and-Drop auf das Gerät übertragen. Iphone-Nutzer können von solchen Möglichkeiten nur träumen.
Wie die meisten modernen Smartphones beherrscht das G1 schnelle Datenverbindungen per 3G und WLAN sowie die Positionsbestimmung per GPS. Das GPS-Modul ist allerdings standardmäßig deaktiviert, um Batteriestrom zu sparen. Statt dessen bietet Google für seine Stadtplan-Karten die Möglichkeit, die eigene Position über Handy-Masten zu bestimmen. Das klappt leider noch nicht immer einwandfrei.
Nett ist dagegen die Kompass-Funktion: Wer erst einmal seine eigene Position bestimmt hat, kann das Gerät in verschiedene Himmelsrichtungen halten - und bekommt dabei immer automatisch den richtigen Street View-Bildausschnitt angezeigt.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 10 Beiträge
@Tine&Lea: Eigentlich dürfte es nicht an Aldi-Talk liegen. Mir fallen spontan 2 Fehlerquellen ein: 1. Das G1 ist mit einem Simlock versehen, dann ist es wirklich für einen Anbieter reserviert und muss...
ich hab eine frage.. ich habe das g1 heute neu bekommen & hatte davor eine Alditalk-Karte.. dann hab ich diese in mein Handy gesteckt und sollte mich bei google anmelden, dar ich da aber schon...
ich habe das handy erst heute gekauft nach 3 jahren später aber ich finde das handy ist für die leute die ständig am netz sein wollen, wie ich - bin web maker - und verkaufe online cards zum ersten mal habe ich htc...
Das Handy ist echt gut gelungen.Also weiter zu empfehlen ;D
Zitat: wiso gibts das nur von T-mobile ? und nich von A1 oder so? Darum gibt es (zwar nicht auf der A1, sondern bei Vodafone) ja demnächst das G2...