Bewährter Audio-Editor für alle Betriebssysteme
Freeware der Woche: Audacity 1.3.6
Software
Audacity ist ein freier Audio-Editor, der sich weltweit großer Beliebtheit erfreut. Das Programm wird seit Ende der 1990er Jahre unter der GNU-Lizenz entwickelt und kann daher sowohl für den privaten als auch den beruflichen Einsatz kostenlos verwendet werden.
Inhalt
- Was kann Audacity?
- Was kann Audacity nicht?
- Audacity für Hobby-Musiker
- Fazit
Dies ist sicherlich ein entscheidender Grund, warum das Programm nicht nur in der Blogging- und Podcast-Szene, sondern auch bei Musikern und Journalisten sehr gefragt ist. Ein weiterer Vorteil ist seine Cross-Plattform-Fähigkeit: Audacity läuft unter Windows, Mac und Linux gleichermaßen stabil und ist über Paketquellen oder eine Exe- beziehungsweise Dmg-Datei leicht zu installieren. Dabei beträgt der Windows-Download nur 4,1 Megabyte.
Was kann Audacity?
Die grundlegenden Funktionen der Software zielen auf die Bearbeitung von Audio-Dateien ab. Das Programm kann sowohl geladenes Soundmaterial bearbeiten als auch selbst als kleines Aufnahmestudio fungieren. Eine in die Programmoberfläche geladene Datei lässt sich in allen Parametern wie Tonhöhe, Länge oder Lautstärke verändern. Dies geschieht zum einen über Audioschnitt und zum anderen über eine Effekt-Sektion, die von Echo über Hall bis hin zum Equalizer alle grundlegenden Einflussmöglichkeiten bietet.

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Die Programmoberfläche von Audacity 1.3.6
(Klick vergrößert.)
Die aktuelle Version 1.3.6 ist gerade als Release Candidate (RC) veröffentlicht worden. Das heißt, dass die neue Version nahezu fertig ist. Mit diesem Versionssprung wurde Audacity 1.2.6 grundlegend überarbeitet. Die Entwickler haben neue Funktionen für die Aufnahme implementiert, den Im- und Export-Dialog optimiert und die Programmoberfläche grundlegend überarbeitet. Auch der Effektsektion wurden frische Filter spendiert, zum Beispiel ein neues "Vocal Remover"-Plugin.
Was kann Audacity nicht?
In seinen Möglichkeiten ist Audacity vielleicht einem Kaufhaus vergleichbar. Man bekommt zwar eine breite Palette von Waren geboten. Wer aber ein spezielles Produkt sucht, ist mit dem Gang zum Fachhändler besser beraten. Ein Beispiel: Sie möchten den Audio-Editor für das taktgenaue Zuschneiden von Samples benutzen. Das Programm unterstützt Sie zwar dabei, einen Ausschnitt aus einem Track in einer Schleife immer wieder abzuspielen. Allerdings lässt sich die Auswahl nicht in Echtzeit verändern und damit auf Takt trimmen. Nahezu jede kommerzielle Schnittsoftware wie zum Beispiel WaveLab ist dazu in der Lage. Auch beim freien Editor ist ein Schneiden möglich, lässt aber alle Komfort-Funktionen dabei vermissen.
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Mir ist bekannt, dass Audacity in der Freeware Szene ein recht beliebter Audio Editor ist. Ich bin Audio Ingenieur und arbeite tagtäglich mit Audioprogrammen und habe aus Interesse auch die beiden letzten Audacity Versionen auf 3 verschiedenen Windows XP Rechnern (eine mit RME und eine mit EMU Soundkarte) getestet, aber immer wieder deinstalliert, da diese nicht korrekt mit Audio Daten umgehen können und frage mich, warum dies Keinen stört oder nicht mal überprüft wird. Als 2-Kanal Editor verwende ich unter anderem hauptsächlich Audition 1.5 und WaveLab 5 und beide können korrekt sowohl mit 16 Bit als auch mit 24 Bit Audiodaten umgehen. Wenn ich in Audacity z. B. 16 Bit Audiodaten öffne und diese dann beim Abspielen auf digitaler Ebene analysiere (z. B. an digital Out der Soundkarte oder über den Treiber „abgreife“), dann sehe ich, dass nicht einmal die 16 Bit korrekt wieder gegeben werden sondern merkliche harmonische Störfrequenzen dazu gegeben werden. An 24 Bit Audiodaten möchte ich überhaupt nicht denken. Ich habe bei mir des Weiteren auch Cubase SE, Sonar, Samplitude, Kristal, Reaper und alle können sowohl 16 als auch 24 Bit Daten verzerrungsfrei wiedergeben und auch aufnehmen. Ich würde mir wünschen, dass dieser Punkt, ob eine Audio Software Audio Daten korrekt aufnehmen und wiedergeben kann, vor Nennung einer Empfehlung überprüft werden würde. Mit freundlichen Grüßen. JR.
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