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22.10.2008
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Schweizer Forscher lesen Tastatureingaben durch Wände mit

Sicherheitsrisiko Tastatur: Forscher hören Signale ab

Sicherheit

Sicherheitsrisiko Tastatur: Forscher hören Signale ab

Für Aufsehen in Sicherheitskreisen und bei Verbrauchern dürfte ein Forschungsprojekt an der Eidgenössischen Technischen Hochschule im schweizerischen Lausanne sorgen. Den Forschern Martin Vuagnoux and Sylvain Pasini ist es gelungen, die Eingaben auf Tastaturen durch eine Wand mitzulesen.

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Vuagnoux und Pasini ist es gelungen, die elektromagnetische Abstrahlung von elf verschiedenen Tastaturen aus den Jahren 2001 bis 2008 aus einer Distanz von 20 Metern zu empfangen. Darunter waren sowohl Tastaturen mit PS/2- als auch mit USB-Anschlüssen und sogar die Keyboards von Notebooks. Die Veränderungen in der elektromagnetischen Abstrahlung zeichnen die Forscher auf und decodieren sie mittels einer selbstgeschriebenen Software. Jede Taste können sie so identifizieren und alle Eingaben mitlesen.

Die Lausanner Forscher haben ihr Projekt auf die schon länger bekannte Tatsache gestützt, dass man die Darstellung auf Monitoren wegen der elektromagnetischen Abstrahlung aus der Ferne mitlesen kann. Sie fanden insgesamt vier verschiedene Wege, die Signale der Tastaturen auszulesen. Jedes ihrer elf Testgeräte war für mindestens eine der Attacken anfällig. Ihre Arbeit demonstrieren sie in zwei Videos:


Compromising Electromagnetic Emanations of Keyboards Experiment 1/2 from Martin Vuagnoux on Vimeo.


Compromising Electromagnetic Emanations of Keyboards Experiment 2/2 from Martin Vuagnoux on Vimeo.


Das Ergebnis des Forschungsprojekts dürfte Tastaturhersteller zu einer Überarbeitung ihrer Geräte animieren, denn nicht nur Anwaltskanzleien und Finanzunternehmer fragen sich angesichts solcher Nachrichten, wer eigentlich im Büro neben ihnen sitzt. Auch am Geldautomaten können mulmige Gefühle aufkommen: Befindet sich in dem Kleintransporter vor meiner Bankfiliale eine große Antenne?

Ein Grund, völlig paranoid zu werden, ist die Meldung aber nicht. In ihrem Versuchsaufbau haben Vuagnoux und Pasini alle Geräte wie Monitore, Computer oder Ladekabel, die ebenfalls elektromagnetische Felder erzeugen und dadurch stören könnten, entfernt. Weitere Versuche müssten zeigen, ob sich die Signale immer noch so einfach auslesen lassen, wenn die Zahl elektromagnetischer Felder zunimmt.

Autor/in: Impressum


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JohannaNRW, am 25.10.2008 13:23

suuuper, überwachung total, oder was?? da kann man doch nur noch so paranoid werden wie die ganzen amis, die mit ihren verschwörungstheorien einen ganzen wirtschaftszweig aufmachen können ... na, da sagen wir doch einfach :gn8: und freuen uns, wenn wir keine geheimnisträger, online-kriminelle oder kriminelle online sind ...


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