5,2-Liter-PC mit sehr schneller 320-Gigabyte-Festplatte
MSI Wind PC im Test: Mini-Desktop-Rechner für kleines Geld
Der MSI Wind PC ist erst der zweite waschechte Nettop im Test von netzwelt. Doch das noch äußerst junge Segment vollwertiger Rechner auf Basis eines Intel Atom Prozessors nimmt zusehends an Fahrt auf. MSI hat mit dem Wind PC einen Kompromiss aus Notebook- und Desktopkomponenten entworfen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausgepackt: Von wegen klein und leicht
- 2Ausgezogen: Ein Blick unter die Metall-Haube
- 3Leistung: Atomgetriebener Komponenten-Mix
- 4Fazit: Kleiner Preis, großer Nettop
Ausgepackt: Von wegen klein und leicht
Der MSI Wind PC versteckt sich unter einem Berg von Folien und Verpackungsmaterial. Nach der ersten Runde durch das anwesende Publikum, stellen bereits die ersten Zwischenrufer fest: Für einen Nettop ist der Wind ganz schön schwer. Tatsächlich bringt der kleine Rechner 3,6 Kilogramm auf die Waage. Fast ein Kilogramm mehr als der Shuttle X27. Auch das Volumen fällt mit 5,2 Liter deutlich größer aus als bei der Konkurrenz mit 3,2 Liter. Ein stabiler Plastikständer zum Aufstellen des Rechners wird mitgeliefert.
Ausgezogen: Ein Blick unter die Metall-Haube
Ein Schraubzieher und vier Schrauben später ist das Geheimnis des MSI Wind PC gelüftet. Zum Vorschein kommt ein rotes Mini-ITX Mainboard. Erst bei näherem Hinsehen fällt auf, dass die rote Platine rechteckig ist und die Frontanschlüsse direkt auf dem Mainboard sitzen. Netzwelt misst exakt 17,0 x 25,0 Zentimeter - acht Zentimeter länger als der Mini-ITX Standard. Die Löcher für die Platine sind aber nach dem Mini-ITX Standard gebohrt.
Feuerrotes Mainboard: Das Markenzeichen von MSI
