Günstiger Einstieg: DSLR-Kamera Olympus E-420 im Test

Bedienung

Obwohl Olympus die E-420 sehr kompakt gebaut hat, liegt sie gut in der Hand. Bei einer Hand normaler Größe kann nur der kleine Finger sie nicht halten. Die wichtigsten Einstellungen lassen sich mit wenigen Handgriffen vornehmen.

Mit einem Druck auf die Taste neben dem Auslöser wechselt man zwischen Blende und Verschlusszeit hin und her. Die Einstellung der Werte erfolgt über ein Rädchen. Über zwei Tasten links neben dem Blitz und auf der Oberseite der Olympus E-420 kann man direkt die verschiedenen Blitzarten oder Auslöse-Modi auswählen.

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Olympus E-420

Mit dem Auswahlrad sind fünf Aufnahmemodi direkt anwählbar. Die restlichen der insgesamt achtzehn voreingestellten Modi werden über die Auswahl "Scene" abgerufen.

Mit wenigen Funktionen hat Olympus die Cursortasten belegt. Nur eine von ihnen fungiert auch als Funktionstaste (Fn), deren genaue Aufgabe sich auswählen lässt. Dazu gehört unter anderem ein praktischer Sofort-Weißabgleich. Richtet man die Kamera auf ein weißes Blatt Papier und drückt gleichzeitig die Fn-Taste und den Auslöser, nimmt die E-420 einen Weißabgleich vor.

Die Olympus E-420 besitzt die längste mögliche Belichtungszeit der DSLR-Kameras für Einsteiger in unserem Vergleichstest. Ihre Blende öffnet sich maximal 60 Sekunden für das einfallende Licht. Im so genannten Bulb-Modus sind sogar Belichtungszeiten von einer halben Stunde möglich. Die Kamera belichtet so lange, wie der Auslöser gedrückt wird.

Die Olympus E-420 ist in der Lage, Belichtungsreihen (Bracketing) für verschiedene Weißabgleiche und Belichtungszeiten durchzuführen. Das Bracketing mit unterschiedlichen Belichtungszeiten erleichtert zum Beispiel das Erstellen von HDR-Fotos. Die Reihen werden jedoch nicht als Serienbilder gefertigt, sondern für jedes Foto muss erneut der Auslöser gedrückt werden. Für HDR-Fotos bleibt ein Stativ also unverzichtbar.

DSLR-Kit: Olympus E-420

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Olympus E420 - Zu unserem Test tritt die E-420 zusammen mit einem Objektiv der Brennweite 14 bis 42 Millimeter an.
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Zu unserem Test tritt die E-420 zusammen mit einem Objektiv der Brennweite 14 bis 42 Millimeter an.

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Olympus E420 - So groß wie es auf diesem Foto wirkt ist das Objektiv in der Realität nicht.
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So groß wie es auf diesem Foto wirkt ist das Objektiv in der Realität nicht.

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Olympus E420 - Ansicht von der linken Seite.
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Ansicht von der linken Seite.

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Olympus E420 - Ansicht von der rechten Seite.
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Olympus E420 - Sowohl auf Compact Flash als auch auf xD-Picture Cards speichert die Kamera ihre Daten.
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Sowohl auf Compact Flash als auch auf xD-Picture Cards speichert die Kamera ihre Daten.

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Olympus E420 - Der Akku sitzt fest in seinem Schacht. Dadurch kann man ihn zwar nicht unabsichtlich verlieren, aber man bekommt ihn auch nur schwer zum Aufladen heraus.
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Der Akku sitzt fest in seinem Schacht. Dadurch kann man ihn zwar nicht unabsichtlich verlieren, aber man bekommt ihn auch nur schwer zum Aufladen heraus.


Als Speichermedien akzeptiert die Olympus E-420 zum Glück nicht nur die von Olympus und Fuji genutzten xD-Picture Cards sondern auch Compact Flash-Speicherkarten. Im Serienbildmodus speichert die E-420 bis zu 3,5 Bilder pro Sekunde und hat einen Puffer von bis zu acht Aufnahmen im RAW-Format.<7p>

Fazit

Für Besitzer großer Hände ist die Olympus E-420 die falsche Kamera. Für alle anderen ist sie aber eine handliche und kompakte digitale Spiegelreflexkamera, die leicht zu bedienen ist. Wer auf kleines und leichtes Gepäck angewiesen ist, trifft mit der E-420 unter den Spiegelreflexkameras eindeutig die beste Wahl. Mit einem Straßenpreis von rund 400 Euro inklusive Objektiv ist die E-420 das günstigste Modell in unserem Vergleichstest.

In ihrer Größenordnung droht der Olympus E-420 nur Konkurrenz aus eigenem Haus. Mit dem neuen Micro Four Thirds-Bajonett können Kameras mit Wechselobjektiven konstruiert werden, die über keinen Spiegel verfügen und dadurch noch kompakter gebaut werden können. Panasonic hat es mit der sehr kompakten Evil-Kamera G1 vorgemacht. Evil steht für "Electronic Viewfinder, Interchangable Lens", zu deutsch etwa elektronischer Sucher, auswechselbares Objektiv.

Testbilder

Olympus E-420

Vollautomatik: 100 ISO, Blende 4.7, Belichtungszeit 1/60 Sekunde, Blitz ein

(Klick vergrößert)

Olympus E-420 testbild

Bildausschnitt bei 14 Millimetern Brennweite.

Olympus E-420 testbild

Bildausschnitt bei 42 Millimetern Brennweite.


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Olympus E-420

Olympus E-420

Olympus | 03/2008

Die Olympus E-420 ist eine digitale Spiegelreflexkamera aus der Einsteiger Serie. Die Kamera verfügt über 10 Megapixel und ein 2.7“ LCD Display. Zur weiteren Ausstattung gehören Bildstabilisator, Gesichtserkennung, Autofokus und Infrarot Schnittstelle. Als Speichermedium können Compact Flash (I und II) und xD Karten verwendet werden. Bilder werden entweder als JPG oder RAW Datei gespeichert.