Außergerichtliche Einigung im Streit um Mac OS X auf OpenComputer

Apple vs. Psystar: Ende des Streits um OpenMac-Computer

Apple vs. Psystar: Ende des Streits um OpenMac-Computer Das Unternehmen Psystar aus Miami in Florida und der Mac-Hersteller Apple aus dem kalifornischen Cupertino haben sich anscheinend außergerichtlich geeinigt. Vorausgegangen war der Verkauf von Computern mit Apples Betriebssystem Mac OS X durch Psystar ohne Genehmigung von Apple.

Einem Bericht von macobserver.com zufolge einigten sich die beiden Parteien vor einem des Gericht des Northern District of California auf eine Alternative Dispute Resolution (ADR). Dabei handelt es sich um eine Form der außergerichtlichen Einigung in einem Streit, zum Beispiel eine Mediation oder eine Schlichtung durch einen Dritten.

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Den Gerichtsakten ist nur zu entnehmen, dass sowohl Apple als auch Psystar dem ADR-Verfahren zugestimmt haben. Da es sich um ein privatrechtliches Verfahren handelt, unterliegen weitere Details dem Datenschutz. So ist nicht bekannt, welche der beiden Streitparteien als erste auf eine außergerichtliche Einigung drängte.

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Streitobjekt: Computer mit Mac OS X auf der Homepage von Psystar.

Bis zum 31. Januar 2009 wollen und müssen sich Apple und Psystar geeinigt haben. Da es sich nicht um Gerichtsverfahren handelt, wird der Inhalt einer möglichen Einigung nur öffentlich, falls es eine Indiskretion gibt.

John Martellaro von Macobserver mutmaßt, dass Psystar die außergerichtliche Einigung maßgeblich angestrebt hat. Als möglichen Grund nennt er das letzte Woche von US-Präsident George W. Bush unterzeichnete Gesetz zum besseren Schutz des geistigen Eigentums.

Im April diesen Jahres erregte die bis dahin unbekannte Firma Psystar große Aufmerksamkeit mit dem von ihr angebotenen Computer namens OpenMac, später OpenComputer. Für umgerechnet knapp 250 Euro bot das Unternehmen aus Miami Komplett-Systeme an, auf denen sich problemlos das Apple-Betriebssystem Leopard installieren lassen sollte.

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