Selbstversorger müssen sich nicht über hohe Spritpreise ärgern

Bio-Diesel herstellen: Private Tankstelle für die Garage

Die Spritpreise steigen, der Weg zur Tankstelle ist viel zu weit und Sie haben soeben von der Frittenbude ihres Vertrauens einen Tank voller altem Öl geschenkt bekommen? Genau der richtige Zeitpunkt, um auf die Herstellung von eigenem Bio-Diesel zu setzen. Ein Gerät namens Biobot will Ihnen dabei fast die ganze Arbeit abnehmen. Sie müssen nur für die Zutaten sorgen.

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Die kleine Biobot-Zapfsäule mit selbst hergestelltem Bio-Diesel.

Preisbewusst: Neuer Kraftstoff aus altem Öl

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Wie der britische Hersteller der kleinen Diesel-Fabrik in einem Flyer schreibt, lassen sich mit dem Biobot bis zu 75 Liter umweltfreundlichen Bio-Diesel in einem Durchgang herstellen. Dieser Vorgang nimmt zwischen 10 bis 24 Stunden Zeit in Anspruch. Ausgangsprodukt für den Bio-Kraftstoff ist Öl, entweder neu oder gebraucht, welches der Biobot im ersten Arbeitsschritt erhitzt. Nach dem Erhitzen kommt noch eine Art Alkohol-Gemisch zum Öl und den Rest erledigt der Biobot fast von alleine.

Investition: 3.200 Euro für die eigene Tankstelle

Der Hersteller preist vor allem die sichere und einfache Handhabung des Biobots an: Durch eine narrensichere Schritt-für-Schritt-Anleitung und einen hohen Sicherheitsstandard des Gerätes seien Fehler bei der Diesel-Produktion nahezu ausgeschlossen. Der Benutzer müsse lediglich ein paar Knöpfe drücken und die Flüssigkeiten zum richtigen Zeitpunkt einfüllen. Zielgruppe für den Biobot sind "Privathaushalte bis hin zu kleinen Unternehmen", wie es auf der Biobot-Internetseite heißt.

Ein Preis findet sich dort leider nicht, das "Red Ferret Journal" nennt in einem Artikel über den Biobot allerdings die Summe von umgerechnet gut 3.200 Euro. Zu den stolzen Anschaffungskosten kommen noch die Kosten für die benötigten Rohstoffe wie Öl und Alkohol. Der Umstieg auf selbst hergestellten Bio-Diesel zahlt sich also erst auf lange Sicht aus. Zumindest kann der Kraftstoff in den meisten Dieselmotoren verwendet werden, sofern der Automobilhersteller nichts anderes angibt.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Na ja, die Garage oder der Garten gehört schließlich auch irgendwie zum Home Entertainment ;-) Grüße

Schön, die Einordnung in Home Entertainment , die Garage wird zum Wohnzimmer, und für den 3m-Diagonale-Flat brauche ich ein eigenes Diesel-Aggregat? :breitgri: :gmorning:

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