Outdoor-Netbook mit Doppelnamen: Es heißt auch NEC Versa N1100
Robustes Netbook: NEC LaVie Light
Die japanische Firma NEC bringt ein eigenes Netbook heraus. Da die technische Ausstattung durch die Vorgaben von Microsoft im Falle von Windows XP begrenzt ist, bleibt den Herstellern nur das Design, um sich von den Mitbewerbern hervorzuheben. NEC versucht dies mit einem stabilen Netbook für den Outdoor-Einsatz: LaVie Light
NEC bewirbt sein Netbook LaVie Light als robustes und solide verarbeitetes Netbook, das einer Belastung von 150 Kilogramm standhält. Damit dürfte es eine andere Zielgruppe ansprechen als der EeePC S101. Dank NEC dürften die Netbooks nicht nur die Handtaschen von Frauen, sondern auch Baustellen, Autos von Außendienstlern und die Rucksäcke von Geologen erobern.
Auf dem LaVie Light mit seinem 8,9 Zoll großen Display und einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln ist Windows XP vorinstalliert. Dadurch ist die weitere Ausstattung begrenzt, denn Microsoft gibt Windows XP nur unter bestimmten Bedingungen für Netbooks heraus. Intels Atom-Prozessor mit 1,6 Gigahertz und ein Gigabyte Arbeitsspeicher sind zum Beispiel die von Microsoft erlaubte Obergrenze.
Zur weiteren Ausstattung des etwas über ein Kilogramm schweren NEC LaVie Light gehören eine Webcam mit 1,3 Megapixeln, WLAN, ein Kartenlesegerät und mindestens zwei USB-Anschlüsse, wie man den Produktfotos entnehmen kann. Warum NEC bei solch einem robusten Gerät eine herkömmliche Festplatte mit 160 Gigabyte Speicherplatz verbaut, ist rätselhaft. Eine flashbasierte SSD-Festplatte ist deutlich weniger empfindlich gegenüber Erschütterungen.
In Japan beginnt der Verkauf am 6. November. Dort firmiert das Netbook unter dem Namen LaVie Light und hat einen Startpreis von 64.890 Yen (etwa 470 Euro). In Australien ist Mitte November als Verkaufsstart angegeben. Dort lautet der Name Versa N1100 und der Preis beträgt 749 australische Dollar (etwa 390 Euro).
Für Deutschland sind bisher weder ein Verkaufsstart noch ein genauer Preis bekannt. Gerüchten zufolge soll er sich aber im Rahmen der bisher erhältlichen Netbooks befinden. Als Größenordnung kann man also von rund 400 Euro ausgehen - vorausgesetzt NEC entschließt sich nach längerer Zeit mal wieder dazu, ein Notebook in Deutschland zu vertreiben.


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