Der Boom der Kleinst-Notebooks ist nicht aufzuhalten
Studie: Netbooks weltweit auf dem Vormarsch
Laptops
Notebooks liegen allgemein im Trend und haben erst dieses Jahr die Desktop-Rechner bei den Verkaufszahlen in die Schranken gewiesen. Vor allem der junge Zweig "Netbook", wird dabei immer wichtiger. Obwohl das erste Gerät dieser Klasse in Form eines Asus EeePC 701 gerade einmal ein Jahre alt ist, erwarten die Analysten von DisplaySearch, dass im noch laufenden Jahr 14 Millionen Stück verkauft werden.
Nicht nur die Märkte in Europa und Amerika wachsen rasant. Vor allem in Südamerika und anderen Schwellenländern verkaufen sich Netbooks wie geschnittenes Brot. Laut John F. Jacobs, Director Notebook Market Research bei DisplaySearch, wird der Markt für Netbooks bis zum Jahr 2011 von neun auf 16 Prozent innerhalb des Notebooksegments steigen.
DisplaySearch geht zudem davon aus, dass trotz der aktuellen Finanzkrise der Markt insgesamt deutlich wachsen wird - bis weit in das Jahr 2009 hinein. Im dritten Quartal wuchs der Markt der Netbooks um satte 38 Prozent. Für das vierte Quartal prophezeien die Marktforscher ein Wachstum von 44 Prozent.
Die Preise für ein Netbook auf Basis eines Intel Atom 270 beginnen in Deutschland ab 275 Euro. Ein Netbook ist im Grunde ein vollwertiges kleines Notebook zu einem sehr günstigen Preis, jedoch ohne optisches Laufwerk. Ein Trend lässt sich aber schon jetzt deutlich erkennen: Wo der Asus EeePC 701 noch mit einem Sieben-Zoll-Display auskam, so geht der Trend mittlerweile klar zu den 10,2-Zoll-Netbooks über. Diese bieten den Vorteil einer größeren Tastatur und mehr Bildschirmfläche. Sicherlich auch zu den rasant steigenden Absatzzahlen hat die mittlerweile sehr gute Verfügbarkeit der Intel Atom Prozessoren geführt. Diese lassen auch die Gewinne von Intel auf Rekordhöhe steigen.
Jetzt sind Sie dran.
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