Kleinstrechner mit nur einem Liter Volumen
Eee Box von Asus: Der EeePC für den Schreibtisch
Asus präsentierte in Hamburg seine Neuheiten für die nächsten Monate. Große Beachtung fanden dabei der EeePC S101 und der Eee Top. Etwas untergegangen ist die Eee Box. Den günstigen, so genannten Nettop stattet Asus wahlweise mit Linux oder Windows XP aus.
Bei der Eee Box handelt es sich um einen kleinen Desktop-Computer. Im Gehäuse mit einem Volumen von nur einem Liter steckt bei einem Gewicht von 1,3 Kilogramm fast die gleiche technische Ausstattung wie in einem EeePC.
In der Eee Box findet sich Intels Atom-Prozessor mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz und eine 160 Gigabyte große Festplatte. Die Größe des Arbeitsspeichers variiert je nach Betriebssystem. Windows XP erhält man zusammen mit einem Gigabyte RAM, Linux sogar mit zwei Gigabyte. Im BIOS ist in beiden Fällen das kleine Linux Expres Gate installiert.
Asus Eee Box
Der Standfuß ist abnehmbar, ohne ihn kann die Eee Box per VESA-Halterung direkt am Monitor befestigt werden.
Hinter der Klappe an der Vorderseite verbergen sich der "Power"-Knopf, der Kartenleser, zwei USB-Ports sowie der Ein- und der Ausgang für Audiosignale.
Ausstellungsstück mit Windows XP und Infozettel. Das Volumen der Eee Box liegt bei nur einem Liter.
Auf der Rückseite befinden sich zwei weitere USB-Anschlüsse, der DVI-Ausgang, der Ethernet-Anschluss sowie Line Out.
Die übrige Ausstattung der Eee Box befindet sich mit WLAN, LAN, vier USB-Anschlüssen, einem Kartenleser, DVI und weiteren Schnittstellen auf dem aktuellen Stand der Technik. Ein optisches Laufwerk für CDs oder DVDs fehlt allerdings. Die Eee Box kann über eine Monitorhalterung (VESA) direkt am Monitor angebracht werden und verschwindet so ganz vom Schreibtisch.
Asus verkauft die Eee Box ab Mitte Oktober in Deutschland. Für die Variante mit Windows XP empfiehlt Asus einen Preis von 269 Euro und für die Linux-Version 259 Euro. Maus und Tastatur sind im Lieferumfang enthalten.

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