Neue Version 0.3.154.9 als automatische Aktualisierung
Chrome: Google-Browser erhält sicherere Downloads
Googles Browser Chrome musste Kritik von vielen Seiten einstecken, obwohl er sich noch in der Beta-Phase befindet. Neben dem Datenschutz wurde die Sicherheit angeprangert. Deshalb verbessert Google jetzt das Downloadverhalten. Auch kleine Schönheitsfehler werden beseitigt.
Update vom 31. Oktober: Google bietet die Version von Chrome seit heute über das normale Browser-Update an. Es ist hierfür also nicht mehr nötig, in den unten beschriebenen Developer Channel zu wechseln. Nach wie vor ist es aber so, dass Sie dort früher Updates für Google Chrome erhalten. Erst wenn diese als stabil genug erscheinen - wie jetzt bei Version 0.3.154.9 - werden Sie über die automatische Aktualisierung zugänglich gemacht.
Wer Google Chrome in der aktuellen Version 0.3.154.9 verwendet, wird ein zusätzliches Sicherheitelement beim Herunterladen feststellen. Handelt es sich bei dem Download um eine ausführbare Datei - etwa mit der Endung .exe, .bat oder .js - muss der Nutzer eine Bestätigung abgeben. Solange er das nicht tut, landet die entsprechende Datei mit dem Zusatz unconfirmed_ auf der Festplatte.
Die unbestätigte Datei würde gelöscht, sobald Chrome geschlossen wird. Auf diese Weise soll es schwieriger werden, den Nutzern von Chrome selbst startende Viren als Download unterzujubeln - diese Sicherheitslücke wurde bereits kurz nach Erscheinen des Browsers demonstriert.
Darüber hinaus verbessert Google mit der neuen Vorabversion Kleinigkeiten an Chrome: Im Passwort-Manager lassen sich die Einträge sortieren, auch Abspielprobleme mit dem Windows Media Player bei eingebetteten Videos gehören der Vergangenheit an. Wer will, kann Chrome von jetzt an auch direkt im Inkognito-Modus starten - dazu muss der Befehl --incognito den Eigenschaften der Chrome-Verknüpfung hinzugefügt werden.
Chrome: Netzwelt testet den Google-Browser
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Bild vergrößern Nach dem ersten Start zeigt Chrome kurze Videos zu den wichtigsten Funktionen. - Bild 2 von 9
Bild vergrößern Zu Beginn ist die Liste der am häufigsten besuchten Websites leer. - Bild 3 von 9
Bild vergrößern Nach einiger Zeit erkennt Chrome die persönlichen Vorlieben. Zuletzt angelegte Lesezeichen tauchen am rechten Rand auf. - Bild 4 von 9
Bild vergrößern URL-Leiste und Suchfenster sind bei Chrome zur Omnibox zusammengewachsen. Diese bekommt jeder einzelne Tab spendiert. - Bild 5 von 9
Bild vergrößern Interessant ist, das der Verlauf bei Chrome durch Datum und Uhrzeit strukturiert ist. Das Auffinden von besuchten Seiten wird so einfacher. - Bild 6 von 9
Bild vergrößern Chrome bringt einen Browser-eigenen Task-Manager mit. Da jeder Tab in einem eigenen Prozess läuft, ist es wichtig zu sehen, wo viele Resourcen verbraucht werden. - Bild 7 von 9
Bild vergrößern Chrome beschränkt sich auf zwei Menüpunkte. Hier lassen sich alle notwendigen Änderungen und Anpassungen vornehmen - egal ob Komfort, Sicherheit oder Downloads. - Bild 8 von 9
Bild vergrößern In den Einstellungen lässt sich der Inkognito-Modus aktivieren, der ein neues Chrome-Fenster öffnet. Dort werden persönliche Daten nicht mehr gespeichert, bis das Fenster wieder geschlossen wird. - Bild 9 von 9
Bild vergrößern Noch befindet sich Google Chrome im Beta-Status, weitere Features und Optimierungen sollen in Kürze folgen.
Chrome über Entwickler-Kanäle
Google veröffentlicht Vorabversionen des Browsers über zwei separate Kanäle: Während der Beta-Channel nur sporadisch versorgt wird, erhält der Dev-Channel regelmäßigere Aktualisierungen. Um vom voreingestellten Beta-Kanal zu den Entwicklerversionen umzuschalten, benötigen Sie den Chrome Channel Chooser. Den Download finden Sie unten in den Links zum Thema. Hinweis: Bereits bei den normalen Betaversionen kann es zu Problemen und Inkompatibilitäten kommen. Diese Gefahr ist bei Entwicklerversionen noch größer, wenn Sie Chrome im Alltag einsetzen.






