Multimedia-Flaggschiff im Test: Nokia N96

Wenig intuitiv: Abzüge für die Bedienung

Nokia liefert passend zum GPS-Modul eine dreimonatige Testversion der Navigations-Software Nokia Maps mit Karten von Deutschland, Schweiz und Österreich. Mit dieser können sich Handy-Besitzer im Auto und zu Fuß den Weg weisen lassen. Die Bestimmung der Position geht dank Assisted GPS, wobei die Mobilfunkmasten beim Auffinden des Standorts helfen, erfreulich schnell.

Eine gute Nachricht für Business-Anwender: Das N96 bietet neben den zahlreichen Multimedia- auch Office-Funktionen wie E-Mail-Client, Terminkalender, Programme zum Erstellen von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen, einen PDF-Reader und einen ZIP-Manager zur komprimierten Archivierung von Dateien.

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Mit der Ausstattung punktet das Nokia N96, die Bedienung überzeugt leider nicht. Durch die Fülle an Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten eignet sich das N96 weniger für Einsteiger, sondern verlangt vom Nutzer Eigeninitiative. Die Menüs sind mitunter unübersichtlich, was einen schnellen Einstieg erschwert. Negativ fällt zudem auf, dass das Smartphone teilweise träge auf Eingaben reagiert.

Die Tonqualität bei Telefonaten mit dem N96 ist sowohl bei Gesprächen zu anderen Handys als auch bei Anrufen ins Festnetz durchschnittlich. Teilweise ist ein Hintergrundrauschen zu hören, die Gesprächspartner sind jedoch noch gut zu verstehen und zu Aussetzern kommt es nicht.

Nokia N96

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Display des N96 - Überzeugt durch kräftige Farben und guten Kontrast.
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Überzeugt durch kräftige Farben und guten Kontrast.

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Schwergewicht - Das N96 ist recht breit und dick - für die Hemdtasche eindeutig zu groß.
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Das N96 ist recht breit und dick - für die Hemdtasche eindeutig zu groß.

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Kopfhörer-Anschluss - Dank 3,5-Millimeter-Klinkenstecker lassen sich hier herkömmliche Kopfhörer anschließen.
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Dank 3,5-Millimeter-Klinkenstecker lassen sich hier herkömmliche Kopfhörer anschließen.

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Mehr Speicherplatz - An der Seite sitzt der Einschub für MicroSD-Karten.
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An der Seite sitzt der Einschub für MicroSD-Karten.

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Abzüge - Negativ fallen im Test die Tasten auf.
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Negativ fallen im Test die Tasten auf.

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Doppel-Slider - Schiebt man den Slider noch unten, liegen die Multimedia-Tasten zur Bedienung der Player frei.
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Schiebt man den Slider noch unten, liegen die Multimedia-Tasten zur Bedienung der Player frei.

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Kameralinse mit LEDs - Auf einen Xenon-Blitz verzichtet Nokia bei der Fünf-Megapixel-Kamera.
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Auf einen Xenon-Blitz verzichtet Nokia bei der Fünf-Megapixel-Kamera.

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Ausklappbarer Standfuß - Um das Handy beim Anschauen von Videos vor sich auf den Tisch stellen zu können.
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Um das Handy beim Anschauen von Videos vor sich auf den Tisch stellen zu können.


Fazit: Würdiger Nachfolger des N95 8GB

Was die Ausstattung des Nokia N96 betrifft, bleiben kaum Wünsche offen. Das Smartphone bietet neben den umfassenden Multimedia-Anwendungen wie Kamera, Musik- und Video-Player einen GPS-Empfänger und sogar einen DVB-H-Empfänger. Auch wenn der aktuell wenig Freude macht, katapultiert sich das N96 damit vor das N95 8GB.

Was die Haptik anbelangt, liegt das N96 allerdings hinter dem Vorgänger - vor allem die Tasten lassen zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz erhalten Käufer des Nokia N96 für 570 Euro ohne Vertrag ein voll ausgestattetes Smartphone, mit dem nur schwer Langeweile aufkommt.

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Nokia N96

Nokia N96

Nokia | 10/2008
Vorteile
  • 5 Megapixel Kamera mit Carl Zeiss Optik : TessarT- Linse
  • schneller mobiler Internetzugriff (HSDPA) . [Phone kann an einem Laptop als Modem verwendet werden]
Nachteile
  • Kann nicht von USB geladen werden.
  • Kameraobjektiv hat keine Abdeckung & ist dort plaziert, wo es häufig angefasst wird.
  • keine Unterstützung von beliebten Medienformaten (z.B. DivX, AVI)