Nachfolger des N95 8GB mit noch mehr Ausstattung
Multimedia-Flaggschiff im Test: Nokia N96
Handy
Das Nokia N96 setzt sich als Nachfolger des N95 8GB an die Spitze der N-Series. Das neue Flaggschiff des Herstellers übertrumpft seinen ohnehin schon gut ausgestatteten Vorgänger mit Funktionen. Neben WLAN, HSDPA, Fünf-Megapixel-Kamera und GPS-Empfänger bietet das N96 einen DVB-H-Empfänger für mobiles Fernsehen.
Inhalt
- Optik: Schwergewicht mit empfindlicher Hülle
- Nur nette Zugabe: DVB-H-Empfänger für digitales Fernsehen
- Massig Multimedia: Videos, Musik und Fotos
- Datenübertragung und Verbindungen: Keine Lücken
- Wenig intuitiv: Abzüge für die Bedienung
- Fazit: Würdiger Nachfolger des N95 8GB
Optik: Schwergewicht mit empfindlicher Hülle
Optisch ähnelt das N96 seinem Vorgänger - auf der Materialliste für den Multimedia-Brocken steht Kunststoff ganz oben. Allerdings setzt Nokia beim N96 anders als beim N95 8GB auf eine glänzende Oberfläche. Die sieht auf den ersten Blick edler aus, jede Berührung hinterlässt aber auch unschöne Fingerabdrücke.

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Das Nokia N96 verfügt wie der Vorgänger über einen Doppelslider - hier liegen die Player-Tasten frei.
Mit einem Gewicht von 125 Gramm und einer Größe von 103 x 55 x 18 Millimetern füllt das N96 selbst große Hände. Das Nokia-Smartphone mit nur einer Hand zu bedienen bereitet mitunter Schwierigkeiten: Die Tasten besitzen teils einen sehr harten Druckpunkt, sodass etwa zum Betätigen des An-Schalters recht großer Kraftaufwand nötig ist und der Nutzer mit der anderen Hand gegenhalten muss.
Die Verarbeitung des N96 überzeugt nicht ganz, was vor allem an den Tasten und der glatten Oberfläche liegt, die sich schnell fettig anfühlt. Der Slider, der nach oben geschoben die numerische Tastatur und nach unten geschoben die Multimedia-Tasten freilegt, lässt sich dagegen angenehm leicht bedienen.
Nur nette Zugabe: DVB-H-Empfänger für digitales Fernsehen
Größte Neuerung im Vergleich zum N95 8GB ist der DVB-H-Empfänger des N96: Mit diesem lassen sich gegen Gebühr digitale TV-Sender empfangen. Allerdings werden Käufer des N96 nicht viel Freude daran haben. Die Einführung von DVB-H wurde in Deutschland immer wieder verschoben, ursprünglich sollte die Übertragung schon 2006 zur Fußballweltmeisterschaft starten.
Derzeit empfängt das N96 lediglich die zwei Fernsehsender ARD und ZDF und ein paar Radiosender, das zumindest kostenlos. Wer unterwegs fernsehen möchte, setzt lieber auf DVB-T, über das alle öffentlich-rechtlichen Programme und Privatsender wie RTL, Sat1 und Pro7 kostenlos zu empfangen sind. Entsprechende DVB-T-Handys gibt es beispielsweise von LG.
Nokia N96
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- Nokia N82: Der Alleskönner im Test
- Produktinfo N96 bei Nokia
- Testkampf: Nokia N95 8GB vs. Apple iPhone
- Unterwegs Fernsehen: DVB-T-Handy LG HB620T
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