Apple Keynote: Neue MacBooks mit Touchpad aus Glas
Ein Update für das MacBook Air
Die zwei Varianten des dünnen MacBook Air bekommen von Apple ein Update spendiert. Die Grafik wird mit dem neuen Chip Geforce 9400M von Nvidia bis zu viermal schneller. Das Modell mit 1,6 Gigahertz für 1.699 Euro bekommt eine Vergrößerung der Festplattenkapazität um 40 auf nun 120 Gigabyte. Die um 80 Euro verbilligte Ausführung mit 1,86 Gigahertz besitzt in Zukunft für einen Preis von 2.299 Euro eine 128 Gigabyte große, flashbasierte SSD-Festplatte.
Die Auslieferung des neuen MacBook Air erfolgt erst im November. Bis dahin soll auch noch das Display erneuert werden.
Neues LED-Display
Die Cinema Displays werden um eine 24 Zoll großes Modell ergänzt, das speziell für die Verwendung mit einem MacBook gedacht ist. Das hintergrundbeleuchtete LED-Display verfügt über einen "Mini Display Port" genannten neuen Anschlusstyp, der zur leicht herstellbaren Verbindung mit den hauseigenen Notebooks gedacht ist.
Die Auflösung des neuen Cinema Displays liegt bei 1.920 x 1.200 Pixeln. Zur Ausstattung gehören eine iSight-Webcam, ein Mikrofon, Stereolautsprecher und drei USB-Ports. Ab November liefert Apple die Monitore aus, vorausgesetzt der Preis von 849 Euro wurde gezahlt.
Zwei neue, ein altes MacBook
Das MacBook gibt es ab sofort in zwei Varianten. Sie unterscheiden sich in der Taktfrequenz des "Intel Core 2 Duo" Prozessors und der Größe der Festplattekapazität. Für 1.199 Euro erhält man 2,0 Gigahertz und 160 Gigabyte, für 300 Euro mehr sind es 250 Gigabyte und 2,4 Gigahertz.
Beide bestehen aus einem der neuartig gefertigten Aluminium-Gehäuse und ihr hintergrundbeleuchtetes LED-Display reicht von einer zur anderen Ecke des Deckels. Für die Grafik sorgt Nvidias neue Geforce 9400M und die Bedienung erfolgt über eines der neuen Multi-Touch-Trackpads aus Glas mit derselben Funktionalität wie beim MacBook Pro.
Das weiße MacBook mit Plastikgehäuse wird zum günstigsten Einsteigermodell.
Für das weiße MacBook mit Plastik-Gehäuse senkt Apple den Preis um 50 Euro auf 949 Euro. Es bleibt als Einsteiger-Variante des meistverkauften Mac-Rechners im Angebot des Apple-Stores und ist ab sofort verfügbar. Auf die neuen Modelle muss man noch sieben Tage warten, dafür ist die Verpackung auch 42 Prozent kleiner als bisher.
Wie erwartet hat Apple seine MacBook-Familie mit zahlreichen Neuerungen versehen und den Herstellungsprozess verändert. Auf Flachbildfernseher oder eine Docking-Station von Apple muss die Menschheit weiter warten. Blu-ray-Laufwerke oder Touchscreens in Macs wird es ebenfalls erstmal nicht geben. Die große Überraschung blieb aus.




Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
Ja, mich haben die Hardware-Updates auch nicht wirklich vom Hocker gehauen. Glas-Touchpad: ganz nett. Design: Na ja, finde es schade (hatte es mir aber auch schon gedacht), dass die restliche Notebook-Palette auch an...
Haut mich nicht so wirklich vom Hocker. Das Glastouchpad mag ja ganz nett sein, auch die Verarbeitung und Optik ist hübsch. Dafür dann aber knapp 2.500 Euro auf den Tisch zu legen finde ich ein wenig übetrieben....