Microsoft lässt die Katze aus dem Sack
Offizieller Name: Windows 7 heißt ab sofort...
Bereits seit Monaten geraten kleine Details und erste Bilder zu Microsofts kommendem Betriebssystem Windows 7 an die Oberfläche. Dabei handelte es sich jedoch um einen Codenamen. Pünktlich zu den zwei Microsoft-Konferenzen PDC und WinHEC, auf denen der Vista-Nachfolger erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden soll, lüftet Microsoft den Schleier.
Im offiziellen Vista Blog gab Mike Nash, Vizepräsident für das Produkt-Management von Microsoft, den Namen von Windows 7 bekannt: Windows 7. Laut Nash wurde die Entscheidung, den Codenamen einfach beizubehalten, aus Gründen der Einfachheit getroffen. Es sei nicht mehr sinnvoll, das Betriebssystem wie bei Windows 95 oder 2000 nach der Jahreszahl zu benennen, da Microsoft nicht jedes Jahr eine neue Version herausbringe.
Auch ehrgeizige Bezeichnungen wie XP und Vista würden dem, was der Konzern mit Windows 7 vorhabe, nicht gerecht werden: "Wir wollen zwar die mit Vista angestrebten Ziele weiterverfolgen, es aber durch die starken Investitionen in Plattform-Technologie weiterentwickeln und neu definieren", gab Nash bekannt. Kurzum: Windows 7 sei das siebte Windows, daher sei der Name passend.
Windows 7: Ein Rundgang durch den Vista-Nachfolger
Ergebnisse werden jetzt im Startmenü selber angezeigt, die schwarze Seitennavigation wird dazu überlagert.
Im Netzwerk- und Freigabe-Center anscheinend eine funktional erweiterte Variante der bekannten Arbeitsgruppe.
In der Systemsteuerung wurde ein Tool integriert, welches sich um Backups einzelner Dateien oder des kompletten Computers kümmert.
Windows 7 bietet bereits jetzt die Möglichkeit, eigene Recovery Discs zu erstellen und auf CD/DVD zu brennen.
Einträge im Startmenü können über das Pinnadel-Symbol dauerhaft platziert werden.
Microsoft betitelt während der Installation Windows 7 als Pre-Release.
Nicht angezeigte Elemente im System Tray erscheinen auf Klick jetzt in einem separaten Popup.
Die Breite der Sucheingabe lässt sich jetzt per Schieberegler variieren.
Das Formular für Microsoft-Berichte wurde als Widget in die Sidebar integriert.
Die M1 build 6519 ist nur bis zum 7. Mai 2008 gültig - Systemzeit im BIOS ändern ist daher Pflicht.
Eine der unbekannten Funktionen, offenbar zur drahtlosen kommunikation.
Kaum Änderungen beim ersten Bootvorgang, einzig der Schriftzug \"Windows 7 Ultimate\" gibt Aufschluss.
Der Zeitpunkt für diese Enthüllung ist nicht zufällig gewählt: Am 27. Oktober ist Microsoft Ausrichter der Professional Developers Conference (PDC). Hier soll eine Vorabversion von Windows 7 einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden - bislang wurden die so genannten Milestones nur an ausgewählte Hard- und Softwarepartner verschickt.
Microsoft betonte in diesem Zusammenhang, dass es sich dabei nicht um eine Alpha-Version, sondern ein "Pre-Beta developer-only release" handele. Noch gibt es für Windows 7 kein festes Erscheinungsdatum, Microsoft plant jedoch eine Veröffentlichung noch Ende 2009. Auch netzwelt konnte sich mit einer Vorabversion bereits einen ersten Eindruck von Windows 7 verschaffen.

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Wäre zufrieden, wenn es was heißen würde, nicht so wie Vista :D