Picabee im Test: 30 kostenlose Fotos pro Monat

Format und Werbende

Acht Tage nach dem Absenden der Bestellung erreichten unsere 20 Testabzüge die Redaktion. Da nur fünf davon Werktage gewesen sind, blieb die Versanddauer im von Picabee angegebenen Rahmen. Den Versand übernimmt der Paketdienst Hermes.

Werbung

Insgesamt sind die Abzüge sogar etwas größer als die versprochenen 10 x 18 Zentimeter. Davon nimmt die Werbung allerdings einen 3,9 bis 4,6 Zentimeter breiten Rand ein. Dadurch sind die eigentlichen Fotos etwa 10 x 15 Zentimeter groß.

Unsere Testabzüge hat Picabee mit Werbung des Netzwerkausrüsters Cisco, von EA für das Computerspiel Spore sowie für die neue CD der Band Mia und den Boxkampf von Vitali Klitschko versehen. Trotz der Zustimmung bei der Anmeldung erfolgte keine Befragung zu Hobbys und Aktivitäten, mit deren Hilfe Picabee die Werbung genauer an die passende Zielgruppen vermitteln möchte.

Bildqualität und Nutzungsmöglichkeiten

Im Prinzip sind die Abzüge von der Qualität her vorzeigbar. Sie sind weder unscharf noch sind augenscheinlich Fehler in der Farbwiedergabe zu erkennen. Es gibt jedoch zwei große Nachteile. Die Bilder werden beschnitten, ohne dass es vorher einen Hinweis darauf gibt. Eine Auswahl des am Ende belichteten Bereichs kann man nicht vornehmen. Bei einem unserer Testbilder fehlen zum Beispiel etwa 250 Pixel an der linken und etwa 120 Pixel auf der unteren Bildseite im Vergleich zur Originaldatei.

picabee screenshot
Die Bildverwaltung auf Picabee.

Doch die große Frage ist, was macht man mit Fotos voller Werbung? Aufhängen, ins Fotoalbum stecken oder Freunden zeigen - alles doch eher peinlich mit dem Werbestreifen an der Seite. Diese ließen sich mit einer Schere und einer ruhigen Hand oder einer Schneidemaschine dezent entfernen. Nicht so einfach zu entfernen sind jedoch die Firmenlogos, die sich in der linken unteren Ecke des Bildes befinden. Drei der vier Werbeträger auf unseren Testabzügen haben sich für diese Möglichkeit des Brandings entschieden.

Fazit

Die Idee von Picabee, kostenlose Foto-Abzüge über Werbung zu finanzieren, ist sehr interessant, wirft in der Praxis jedoch Probleme auf. Qualitativ gibt es an den kostenlosen Abzügen nichts auszusetzen. Die Nutzerfreundlichkeit könnte jedoch durch ein automatische Bildkorrektur deutlich verbessert werden. Das einzige und größte Problem ist jedoch, was man mit Familienfotos macht, auf denen sich Werbung befindet, die sich nicht komplett abschneiden lässt. Oma und Opa macht man damit sicherlich keine Freude.

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Kann man das Tatoo dann zurückgeben?

Ich erinnere mich an ein Restaurant bei dem man ein Leben lang kostenlos speisen konnte, wenn man sich deren Logo tätowieren ließ. Unterschenkel oder Knöchel reichten aus. Wenn ich mich richtig entsinne hat der...

Gratis Kontaktlinsen! Jetzt zugreifen! Im Prinzip finde ich diese durch Werbung gesponsorten Foto-Ausdrucke eine gute Sache. Die Qualität ist in Ordnung, der Streifen an der Seite lässt sich einfach abschneiden....

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