Analyst hält Xbox 360 zum Weihnachtsgeschäft für bessere Wahl
Zu teuer: "Playstation 3 muss dringend günstiger werden"
Zu Weihnachten wird das große Geld für die Playstation 3 ausbleiben. Das glaubt zumindest Jesse Divnich, Analyst von EDAAR. Beim aktuellen Preis sei die PS3 ungeeignet für den Massenmarkt, potentielle Käufer würden sich für die Xbox 360 entscheiden. Doch Sony will den Preis nicht anrühren.
Eine Reduzierung des Preises ist laut EDAAR-Analyst Divnich der einzige Weg für Sonys Konsole, um sich als Sieger im Weihnachtsgeschäft behaupten zu können. Derzeit spräche nämlich alles für Microsoft, da die im September heruntergesetzten Modelle der Xbox 360 deutlich interessanter wirkten.
So liegt die Xbox mit 20 Gigabyte messender Festplatte aktuell knapp über der Grenze von 200 Euro, das Standardmodell der PS3 mit 80 Gigabyte Speicher hat gerade erst die Preismauer von 400 Euro hinter sich gelassen. "Zu teuer für den Mainstream", urteilt Divnich. Und das, obwohl Sony ein Blu-ray-Laufwerk verbaut und wegen hoher Produktionskosten jede Konsole subventionieren muss.
Preis vs. Spiele-Kontingent
Sony hält aber am Kurs fest: "Wie bereits verkündet, werden wir zum Weihnachtsgeschäft keine Preisänderungen vornehmen", sagt Patrick Seybold, Pressechef bei Sony America. Er baut darauf, dass das gute Spiele-Paket die Interessenten zum Kauf bewegen werde. Titel wie LittleBigPlanet oder Resistance 2 sollen hier als Zugpferde dienen.
Divnich ist davon nicht überzeugt, für ihn ist der Xbox-Titel Gears of War 2 das verkaufsträchtigste Spiel zum Jahresende. Er geht davon aus, dass viele potentielle Käufer der Playstation 3 sich aus Frust über den hohen Preis der nur etwa halb so teuren Microsoft-Konsole zuwenden könnten.
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