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Blackberry Storm: iPhone-Konkurrent mit Windstärke 9 Stürmische Brombeere mit Touchscreen, WLAN, GPS, Kamera und UMTS

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Der kanadische Handy-Hersteller Research in Motion hat mit dem Blackberry Storm sein erstes Modell mit Touchscreen offiziell vorgestellt. Das Smartphone soll sich mit Apples iPhone, Samsungs Omnia oder Nokias Tube messen. Zu seiner Ausstattung gehören eine 3,2-Megapixel-Kamera, GPS, WLAN und UMTS.

Wie verfrühte Herbststürme ziehen die Ankündigungen von iPhone-Konkurrenten verschiedener Handy-Hersteller über das Land. Nachdem vor nicht einmal einer Woche Nokia das 5800 XpressMusic vorgestellt hat, weht diese Woche die kanadische Firma Research in Motion (RIM) über die Lande. Das Blackberry Storm bringt frischen Wind in die Smartphone-Sparte.

>>> Lesen Sie hier den ausführlichen Test des Blackberry Storm.

Das Blackberry Storm ist das erste Smartphone von RIM mit einem Touchscreen und geisterte bisher als Blackberry Thunder durch die Gerüchteküche. Dieser gibt durch Vibrationen Rückmeldungen über die Eingaben. Die Auflösung des 3,25 Zoll großen Displays liegt bei 480 x 320 Pixeln. Ein Sensor passt die Helligkeit des Bildschirms den Lichtverhältnissen an. Eingebettet ist das Display in eine Hülle aus Metall. Die Rückseite besteht aus Edelstahl und auf der Vorderseite glänzt Chrom neben dem Touchscreen. Liegt das Smartphone auf der Seite, kann man über eine vollwertige, wenn auch virtuelle, QWERTZ-Tastatur Texte eingeben.

Blackberry Storm wie von RIM geschaffen, ohne Vodafone-Branding.

Die europäische Version des Blackberry Storm 9500 unterstützt UMTS und HSPA, sowie als Dual-Band-Gerät die EDGE-, GPRS- und GSM-Netze. Darüber hinaus kann man mit dem Smartphone von RIM auch per Wireless E-Mail seine Nachrichten abrufen. Das Betriebssystem des Storm ist eine Eigenentwicklung von RIM und nicht identisch mit dem OS X des iPhone, auch wenn Bilder auf der britischen Vodafone-Homepage etwas anderes nahe legen.

Peinlich, peinlich: Auf der offiziellen Homepage von Vodafone UK läuft das Blackberry Storm mit dem Betriebssystem des iPhone.

Das 112,5 Millimeter lange, 62,2 Millimeter breite und 13,95 Millimeter dicke Smartphone wiegt 155 Gramm. In diesem Gewicht ist schon der eingebaute GPS-Empfänger enthalten, mit dem man auf den Blackberry Maps immer seinen aktuellen Standort angezeigt bekommt. Mit seiner Hilfe kann man mit dem Smartphone auch Geotagging betreiben.

Fotos und Videos nimmt das Blackberry Storm mit seiner Kamera auf, die eine Auflösung von 3,2 Megapixeln besitzt. Ein Media Player kann Videos in den Formaten MPEG4 H.263, MPEG4 Part 2 Simple Profile, H.264 und WMV abspielen. Musik erklingt aus dem Handy, sofern sie in einem der folgenden Formate vorliegt: MP3, AAC, AAC+, eAAC+, WMA oder WMA ProPlus. Kopfhörer können sowohl über einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker als auch per Bluetooth angeschlossen werden.

Der Sensor des Blackberry Storm erkennt, ob das Smartphone quer oder hochkant gehalten wird.

Der Akku des Blackberry Storm hält im Standby-Modus laut RIM bis zu 15 Tage. Beim Telefonieren verkürzt sich seine Laufzeit aber auf maximal fünfeinhalb Stunden. Ein Gigabyte Speicherplatz ist fest in das Smartphone eingebaut und kann mit MicroSD-Speicherkarten erweitert werden. Per MiniUSB kann das Storm auch an den PC angeschlossen werden.

Vodafone wird das Blackberry Storm ersten Informationen zufolge exklusiv in Deutschland anbieten und damit im Smartphone-Segment wieder Anschluss an den iPhone-Alleinvermarkter T-Mobile bekommen. Ein Termin oder Konditionen sind noch nicht bekannt. Interessenten können sich jedoch von Vodafone per E-Mail auf dem Laufenden halten lassen.

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Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Jan Johannsen
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