Das erste Mini-Notebook des PC-Giganten

Netbook-Neuling: Dell Inspiron Mini 9 im Test

Dell hat die Netbook-Konkurrenz lange genug beobachtet und greift nun mit dem Dell Inspiron Mini 9 an. Das erste Netbook des PC-Riesen ist durchdacht und setzt auf eine Intel-Atom-Plattform. Wahlweise steht als Betriebssystem Windows XP oder Ubuntu Linux zur Auswahl.

?
?

Dell Inspiron Mini 9 - Die Ingenieure haben Platz für ein weiteres Modul gelassen.
Die Ingenieure haben Platz für ein weiteres Modul gelassen.
Werbung

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Leistung: Eigentlich sind alle Netbooks gleich
  2. 2Bedienung: Sieg oder Niederlage
  3. 3Fazit: Ein gutes Erstlingswerk

Leistung: Eigentlich sind alle Netbooks gleich

Die inneren Werte unterscheiden sich bei den meisten am Markt erhältlichen Netbooks kaum, meistens kommt die beliebte Kombination aus einem Intel Atom Prozessor und einem Gigabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz. Auch die im Dell verbauten Anschlüsse entsprechen Netbook-Standardkost: dreimal USB, einmal Lan, einmal VGA, einmal Kopfhörer und einmal Mikrofon. Am oberen Displayrand befindet sich eine Webcam mit einer guten Auflösung von 1,3 Megapixeln. Ein Kartenleser für die gängigsten Speicherkarten fehlt ebenso wenig.

Werbung

Dell

Dell präsentiert das erste eigene Netbook.

Ein wenig Würze bringt Dell mit der 16 Gigabyte großen Solid-State-Disk ins Mini 9. Der Flashspeicher zeichnet sich durch kurze Zugriffszeiten aus. Auch sonst ist die verbaute Solid-State-Disk außerordentlich flott und sticht die meisten anderen Netbookfestplatten locker aus. Hinter dem schwarz glänzenden Displaydeckel des netzwelt vorliegenden Testmodells befindet sich ein spiegelnder Bildschirm mit einer Diagonalen von 8,9 Zoll. Für drahtlose Verbindungen ist das Dell Inspiron Mini 9 mit WLAN und Bluetooth bestens gerüstet. Den N-Standard unterstützt das Netbook allerdings nicht. Für Bastler hat Dell im Gehäuse noch genug Platz gelassen, um etwa ein UMTS- oder GPS-Modul einzubauen.

Festplattengeschwindigkeit (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
1,9 MB/sek.65,7 MB/sek.60,9 MB/sek.0,4 ms

Der Vier-Zellen-Akku mit 2.200 Milliampere ragt nicht aus dem Gehäuse heraus. Die vierte Akkuzelle bringt im Vergleich zur Konkurrenz, die meist auf Drei-Zellen-Akkus setzt, einen Vorteil von etwa 40 Minuten im Officebetrieb. Die Akkuleistungen von über sechs Stunden eines Asus EeePC 901 erreicht der Dell aber bei weitem nicht. Positiv fällt auf, dass der Dell Inspiron Mini 9 komplett auf einen Lüfter verzichtet. Er wird dadurch zwar wärmer, jedoch bleiben die Temperaturen in einem unkritischen Bereich.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
170 min.140 min.

Links zum Thema



Forum