MyKey soll Sicherheit von Fahranfängern erhöhen

Ford: Neuer Autoschlüssel gegen Drifts und laute Musik

Jugendliche, die ab und zu mit dem Auto der Eltern unterwegs sind, dürften auf diese Nachricht des Ford-Konzerns wenig euphorisch reagieren: Der Autobauer hat einen speziellen Fahrzeug-Schlüssel entwickelt, der die Höchstgeschwindigkeit des Autos sowie die maximale Lautstärke des Radios begrenzt. Der "MyKey" soll bereits im nächsten Jahr in Serie gehen. Erstes Modell in den USA wird ein Ford Focus sein.

Ford MyKey
Schlüssel mit Verantwortung: Der MyKey von Ford greift in die Fahrzeugelektronik ein und verhindert das Überschreiten der Höchsgeschwindigkeit.

Das neue Schlüssel-System mit dem Namen "MyKey" soll Eltern ein gutes Gefühl geben und Fahranfänger zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Auto führen. Ein spezieller Chip im Schlüssel greift in die Fahrzeug-Elektronik ein und limitiert die Höchsgeschwindigkeit auf 130 Kilometer in der Stunde. Da sich besonders Fahranfänger häufig durch laute Musik ablenken lassen, kann auch die maximale Lautstärke des Autoradios durch den Schlüssel auf 44 Prozent limitiert werden.

Brav und unauffällig von A nach B

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Über das Bordsystem im Auto lernt der Schlüssel bei Bedarf weitere Funktionen. So ist es möglich, die Traktionskontrolle, die ein Durchdrehen der Reifen verhindert (Burnout), permanent eingeschaltet zu lassen. Ein nachträgliches Deaktivieren, etwa für prestigeträchtige Burnouts und Drifts, ist dann nicht mehr möglich.

Sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen aktiv, ertönt beim Überschreiten einer vorher festgelegten Höchstgeschwindigkeit (50, 60, 80 Km/h) zusätzlich ein Warnsignal. Auch die Gurtkontrolle warnt mit akustischen Signalen so lange, bis der Sicherheitsgurt angelegt ist. Ohne das MyKey-System verstummt der Warnton bei Ford-Modellen nach einer Minute. Der Warnton für einen niedrigen Benzinstand ertönt bereits bei einer verbleibenden Reichweite von 120 Kilometern statt, wie ohne MyKey üblich, bei 80 Kilometern.

Schlüsselerlebnis für Erwachsene

Eine von Ford in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 75 Prozent der Eltern von Teenagern mit Fahrerlaubnis die Möglichkeit zur Geschwindigkeitsbegrenzung gut finden, immerhin 63 Prozent würde auch von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Maximallautstärke des Autoradios zu begrenzen.

Bei den befragten Fahranfängern sieht das Ergebnis erwartungsgemäß anders aus. Trotz der Aussicht, das Auto der Eltern auf Grund der neuen Sicherheits-Funktionen häufiger nutzen zu können, gaben 67 Prozent der Erfindung des Ford-Konzerns einen Korb.

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Beiträgeinsgesamt 9 Beiträge

Persönliche Differenzen gehören nicht in Artikel-Diskussionen. Zitat: Für einen "Redakteur" sind derartige Aussagen dumm,besonders wenn er sich an anderer Stelle auf Regeln...

Zitat: @immorb: Den Nick hab ich schon seit Jahren und nimm nicht alles so Bier ernst. [..] :rolleyes: Ich gehe davon aus das du lustig sein möchtest. ...

@immorb: Den Nick hab ich schon seit Jahren und nimm nicht alles so Bier ernst. Ich fahr eigentlich nur Motorrad, also trage ich nicht sonderlich zur Luftverschmutzung bei. Bis zu 3 Liter auf 100km...

Zitat: He he, hätte ich Kinder, die würde garantiert so einen Schlüssel verpasst bekommen. Und dann lief auch nur die Mukke, die Papa gefällt. Nix mit Boygroup und so ;-) [..]

Irgendwo ist dieser Schlüssel gut, aber irgendwo auch Blödsinn. Wozu haben wir denn eine STVO? Wenn die konsequent durchgesetzt würde, bräuchten wir so was nicht. Ich hab das schon oft erlebt, wenn Jugendliche mit...

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