"Intrepid Ibex" hat Gnome 2.24 und Komfort-Verschlüsselung an Bord
Software: Aktuelle Beta von Ubuntu 8.10 veröffentlicht
Traditionell veröffentlicht das Ubuntu-Entwicklerteam im Oktober eines Jahres die x.10er Version ihrer beliebten Linux-Distribution - im Oktober 2008 also 8.10. Seit kurzem steht die Beta von "Intrepid Ibex", so der Codename der kommenden Version, zum Download bereit. Am 30. des Monats soll schließlich die finale Version des "unerschrockenen Steinbocks" veröffentlicht werden. Netzwelt stellt Ihnen die Neuerungen vor.
Inhaltsverzeichnis
- 1Mehr Komfort in Gnome
- 2Gastzugang: Freunde an den Rechner lassen
- 3Geschmackssache: Neues Design
- 4Das persönliche Verzeichnis wird verschlüsselt
- 5Neuerungen bei WLAN, UMTS und Netzwerk
Mehr Komfort in Gnome
Als Arbeitumgebung in Intrepid Ibex kommt Gnome in der Version 2.24 zum Einsatz. Damit erhält Ubuntu auf der Ebene der Datei-Operationen den langersehnten Tab-Support. Die Tabs verhalten sich dabei ähnlich wie in Firefox. Es können mehrere von ihnen gleichzeitig geöffnet werden. Ein Mittelklick mit dem Scrollrad der Maus öffnet einen Ordner im neuen Tab. Ein erneuter Mittelklick auf den Tab schließt diesen aber leider nicht. Hier weicht Gnome also vom Tab-Verhalten in Firefox ab.

Ubuntu 8.10: Der Dateimanager kann jetzt auch Tabs.
Durch den Tab-Support können Dateien jetzt leichter per Drag-and-Drop in ein anderes Verzeichnis kopiert werden. Eine oder mehrere Dateien müssen nur markiert und auf den zweiten Tab gezogen und fallen gelassen werden. Eine Bestätigung der Operation muss nicht erfolgen. Sollte sich allerdings eine gleichlautende Datei bereits im Verzeichnis befindet, bietet Gnome ein Dialogfenster mit den an dieser Stelle möglichen Dateioperationen an.
Erste Eindrücke von Ubuntu 8.10
Im Hintergrund ist schon während der Installation das neue Wallpaper zu sehen.
Die Sprachunterstützung für die deutsche Sprache muss nach Systemstart nachgeladen werden.
In der Beta-Version muss die Crypt-Technik noch auf der Konsole nachinstalliert werden.
Gastzugang: Freunde an den Rechner lassen
Mit der Version 8.10 hält ein Feature in Ubuntu Einzug, das eine Gast-Session auf den Rechner ermöglicht. Dazu müssen Sie sich nur auf Ihrem Rechner einloggen und im Menübereich auf Ihren Namen klicken. Es öffnet sich eine Liste, in der Sie den Gast-Zugang auswählen können. Erfolgt dies, wechselt Ubuntu automatisch in den Gäste-Modus, in dem der Nutzer zwar surfen darf, aber keinen Einblick in sensible Bereiche von Unbuntu wie Systemkonfiguration oder Home-Verzeichnis erhält.

Gast-Modus: Freunde dürfen surfen, mehr aber auch nicht.
