Das populäre Linux in der Netbook-Edition

Freeware der Woche: Ubuntu EEE

Beeindruckende Zahlen, die einen Mega-Trend dokumentieren: Bis einschließlich September wurden in diesem Jahr bereits zehn Millionen Netbooks verkauft. Da sie immer leistungsstärker werden, ist statt exotischer Linux-Derivate immer häufiger Windows XP auf den Netbooks anzutreffen. Dabei lässt sich mit wenigen Handgriffen auch ein angepasstes Ubuntu aufspielen als Alternative zu Linpus, XP und Co.

Booten vom USB-Stick - Durch Drücken der ESC-Taste beim Start des Asus Eee PC 1000h gelangen Sie ins Boot-Menü.
Durch Drücken der ESC-Taste beim Start des Asus Eee PC 1000h gelangen Sie ins Boot-Menü.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Asus Eee PC mit Ubuntu
  2. 2Die Remix-Oberfläche für Netbooks
  3. 3Die Installation vom USB-Stick

Asus Eee PC mit Ubuntu

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Auf Platz eins bei Amazon befindet sich zurzeit der Klassiker unter den Netbooks: der Asus Eee PC in einer aufgewerteten Version mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher, Intel Atom Prozessor und satten 160 Gigabyte Festplatten-Kapazität. Lange Zeit hatte der taiwanesische Hersteller seine Netbooks mit Xandros ausgeliefert. Der aktuelle Verkaufsschlager 1000h hat so viel PS unter der Haube, dass er von Asus mit Windows XP ausgeliefert wird. Die angekündigte Xandros-Variante wurde mittlerweile wieder abgeblasen. Arrivederci Linux?

Nicht unbedingt. Wer nach Alternativen sucht, kann auf das laut Distrowatch populärste Linux zurückgreifen: Ubuntu. Dieses gibt es in einer speziellen Community-Version mit einer deutlich modifizierten Oberfläche. In einer Installationszeit von circa zehn Minuten kann das mittlerweile in die Jahre gekommene XP binnen kurzem durch "Ubuntu EEE" ersetzt werden.

Die Remix-Oberfläche für Netbooks

Falls Sie die Oberfläche von Ubuntu schon mal gesehen haben, werden Sie sofort bemerken, dass "Ubuntu EEE" anders aussieht als der Standard-Desktop der südafrikanischen Linux-Distribution. Das Netbook-OS verwendet eine auf kleine Bildschirme optimierte Oberfläche namens "Ubuntu Netbook Remix" mit besonders großen Icons und angepassten Fensteransichten. Ubuntu-Hersteller Canonical stellte die Oberfläche zusammen mit einer Mobile-Edition erstmalig auf der Computex im Juni 2008 vor.

Die Remix-Oberfläche von Ubuntu EEE
Die Remix-Oberfläche von Ubuntu EEE

Die Installation vom USB-Stick

Das Image des Betriebssystems wird zunächst als ISO geladen und muss unter Zuhilfenahme eines Zusatz-Tools namens "UNetbootin" auf einem USB-Stick installiert werden. Beim Überspielen wird der Stick bootfähig gemacht. Anschließend können Sie die Installation beginnen.

Für die Installation muss die ISO-Datei mit
Für die Installation muss die ISO-Datei mit "Unetbootin" bootfähig auf einem USB-Stick aufgespielt werden

Wenn Sie vom USB-Stick aus booten wollen, müssen Sie beim Start des Eee PC 1000h die ESC-Taste drücken. Sollte es beim ersten Mal nicht klappen und Windows starten, waren Sie zu langsam. Drücken Sie direkt beim Start einige Male auf die ESC-Taste. Das Zeitfenster, in dem der Stick angesprochen werden kann, ist sehr klein, da der 1000h im BIOS mit einer Funktion namens "Boot Booster" ausgestattet ist. Dadurch soll Windows XP schneller starten. Entsprechend kurzfristig nur ist der Boot-Vorgang zu beeinflussen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Netbook hier.

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Beiträgeinsgesamt 7 Beiträge

Also schnell ist relativ: Ubuntu EEE startet in knapp 40 Sekunden hoch. Bin gespannt, ob die Ibex-Version (8.10) Performance-Schub bringt. Auf jeden Fall die transparente Home-Verschlüsselung ist mit an Bord. Das ist...

Danke erst mal für die Antworten, an die geringeren Auflösungen und die damit veränderte Bedienung habe ich gar nicht gedacht!! Zitat: Reine Vermutung: Ich schätze dein Oldie-PC...

Hochinteressant. Ich frage mich, warum Dell eine eigene Oberfläche konzipiert hat und nicht die Canonical-Remix-Edition verwendet. Vielleicht soll das Xandros-artiger aussehen ;)

Dell setzt auf eine angepasste Ubuntu 8.04 Version. Diese ist zugleich voll update-fähig ist. Zusätzlich gibt es eine spezielle Dell Launcher Bar: [img]http://www.abload.de/thumb/image001m7u.jpg ...

Also die Netbook-Remix-Oberfläche ist schon nicht zu verachten. Sieht schick aus, kommt gut an. Das bezieht sich nicht nur auf die Icons, sondern auch auf den Aufbau der gesamten Oberfläche samt Fenstermanagement...

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