Plörre oder Kraftpaket: Netbook Hercules eCafé im Test (Update)
Was kann das eCafé?
Die Oberfläche des Betriebssystems ist logisch unterteilt in "Kommunizieren", "Spielen", "Multimedia", "Arbeit" und "Einstellungen". In den verschiedenen Welten befinden sich Programme, die man von Windows kennt: Firefox, Thunderbird, OpenOffice und das Instant Messenger Tool Pidgin. Ergänzt werden sie von Programmen aus der Linux-Welt wie dem Musik-Player "Rhytmbox", dem Video-Player "Totem", dem Fotomanager "F-Spot" oder dem Zeichenprogramm "KolourPaint".
Das eCafé ist klein, aber das gehört sich für ein Netbook auch so. Bei der Bedienung der Tastatur ist Fingerspitzengefühl und eine Eingewöhnungsphase erforderlich. Vor allem die Platzierungen der Ä-, Ü- und Ö-Tasten sind sehr ungewöhnlich. Andere Netbooks, vor allem etwas größere Modelle mit zehn Zoll großen Displays, wie das Medion Akoya Mini E1210, bieten mehr Komfort bei der Bedienung der Tastatur.
Nicht nur wegen der Größe, sondern auch wegen der ungewöhnlichen Tastenanordnung gewöhnungsbedürftig: Die Tastatur des Hercules eCafé.
Das Touchpad könnte ebenso wie die zwei dazugehörigen Tasten größer sein. Es reicht jedoch aus, um über den Bildschirm zu navigieren. Dieser fällt beim eCafé mit einer Bilddiagonalen von acht Zoll klein aus und ist nicht optimal auf die maximale Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln abgestimmt.
In dieser Auflösung sind die mit OpenOffice geschriebenen Texte verschwommen. Besser wird die Textdarstellung, wenn man auf 800 x 480 Pixel umschaltet. Dann finden allerdings nur zwölf Textzeilen Platz auf dem Monitor. Übersichtlich ist das nicht.
In unserem Test hängte sich das Betriebssystem mehrmals auf und konnte nur noch durch eine Abschaltung des gesamten Geräts zum Neustart bewegt werden. Besonders anfällig war das netzwelt vorliegende Testmodell bei der Konfiguration des WLANs. Dabei handelt es sich nach Angaben des Herstellers wahrscheinlich um einen Hardware-Fehler. Ein zweites Testgerät befindet sich auf dem Weg zu netzwelt.
Der Hersteller des eCafé bietet auf einer eigens eingerichteten Homepage nicht nur Software-Updates, sondern auch zahlreiche Programme und demnächst auch Spiele zum Download an.
Netbook Hercules eCafe
Der kaffeebraune Deckel kann mit einem oder mehreren der drei beiliegenden Aufkleber gestaltet werden.
Der vierzellige Akku soll mit seinen 4.000 Milliampere mehr als drei Stunden lang Strom liefern.
Fazit: Dieser eCafé ist zu dünn
Das Hercules eCafé ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Die schwache Hardware schafft es nicht immer, die Programme des Linux-Systems flüssig am laufen zu halten. Zwar muss man bei einem mobilen Netbook wegen der geringen Größe immer Abstriche in puncto Bequemlichkeit und Komfort machen, aber das Hercules eCafé schafft es nicht, diese durch Leistung wieder aufzuwiegen.
Für den empfohlenen Verkaufspreis von 299 Euro bekommen Sie auch die auf der Hardware-Seite deutlich besser ausgestatteten Linux-Version des EeePC 900 oder des Acer Aspire One.
Update vom 06.10.2008: Keine Abstürze mehr
Das zweite Testgerät hat uns erreicht und läuft wesentlich stabiler und flüssiger als das Erste. Zu Abstürzen des Betriebssystem oder einzelner Programme ist es in unserem Nachtest nicht gekommen.

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Einiges ist ärgerlich am ECafe 800, aber manches begeistert mich auch. Mit der Original-Auflösung von 800×480 kann ich mich abfinden, mit der verwaschenen Interpolation nur bei Bildern, nicht aber bei...
Moin moin, seit gestern haben auch wir ne Ecafe 800, als Schnäppchen (Neu, B-Ware) bei einem Versandhandel für 89,95(!) gekauft. Kam in OVP, anscheinend nur einmal ausgepackt und ein Kleber drauf...
Ich überlege mir nun, den eCafé zu kaufen. Habe ich das richtig verstanden, wenn ich davon ausgehe, dass ich XP installieren kann ? Und lässt sich der RAM noch aufrüsten ? Die...
Hi, ich bin´s nochmal! Wie kann ich eine SIM Card jetzt in mein ecafe einsetzen, finde nirgendwo einen Slot oder sowas... Ich habe zwar irgendwo gelesen, dass dieser oft hinter dem Akku ist,...
Hallo Loco666! Das die Videos von Youtube ruckeln, bzw. nicht funktionieren, dürfte weniger am Betriebssystem, sondern mehr am Flash-Player und der Grafikhardware liegen. Selbst Netbooks...